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Bachblüten - Therapie  

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Der englische Arzt Dr. Edward Bach (+ 1936) entwickelte ein Heilsystem, das auf den Blütenessenzen von 38 wildwachsenden Pflanzen, Blumen und Bäumen beruht.
 




   
       
                                                
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Die Bach-Blütentherapie ist eine Heilweise, die über die Seele die Menschen zur Gesundheit führt, denn nur eine gesunde Seele kann unseren Körper stark machen oder erhalten.

Sie ist eine sehr sanfte Therapie, die ohne Nebenwirkungen den Menschen Schritt für Schritt in die Gesundheit führt.

Ebenso fördert sie die geistig-seelische  Entwicklung des Menschen und führt ihn so zum „Heil sein“ im umfassenden Sinn.

Die Bach-Blütentherapie verhilft den Menschen zu höheren Einsichten in den Sinn der Krankheit und macht eine körperliche Erkrankung dadurch unnötig. Sie führt uns heraus aus dem Gefängnis der Abhängigkeit und macht uns frei und selbstverantwortlich für unser Wohlergehen.

Sie hilft jedem Menschen, gesund und glücklich den rechten Pfad auf dem Lebensweg zu finden.



·   Seelische Gesundheitsvorsorge
Wunsch nach Bewusstseinsentwicklung, Charakterstärkung, Harmonisierung disharmonischer seelischer Verhaltensmuster, z.B. Eifersucht, Ängstlichkeit, Resignation.

·   Akutbehandlung psychischer Stress-Situationen und Lebenskrisen
Z.B. Beziehungskonflikte, Erziehungs- und Schulprobleme, Arbeitsplatzverlust, Midlifecrisis, ggf. ergänzend zu psychotherapeutischen Maßnahmen.

·   Begleitbehandlung akuter und chronischer Krankheiten
(ergänzend zur spezifischen Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker).
Besonders bewährt bei Beschwerden mit psychovegetativer Symptomatik:
-> z.B. Schlafstörungen, Neurodermitis, Psoriasis
-> sowie bei (kindlichen) Entwicklungsstörungen,
-> zur Geburtsvorsorge und zur seelischen Nachsorgebehandlung von leichten und schwerwiegenden Operationen wie Krebs, Herzinfarkt.  

Die Bach-Blütentherapie ist eine Behandlungsmethode, die mittels einzelner oder miteinander kombinierter Blütenessenzen zur Harmonisierung eines negativen seelischen Zustandes während einer Krankheit oder in einer schwierigen Situation beitragen soll. Die Bach-Blütenmittel bestehen aus hoch verdünnten Tropfen. Diese Tropfen werden aus jeweils einer von 38 verschiedenen Blüten hergestellt. Die Eigenschaften der Blüten entsprechen verschiedenen negativen Seelenzuständen des Menschen. Die Einnahme der Bach-Blüten soll dazu führen, dass sich der Klient mit seiner Persönlichkeit auseinandersetzt und eine vorübergehende negative psychische und persönliche Haltung in einen positiven Zustand überführt. Dieser Prozess wird durch das Gespräch mit dem Therapeuten unterstützt.

 

Philosophie / Entstehungsgeschichte

Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 – 1936) befasste sich in seinen sechs letzten Lebensjahren mit der Suche nach einer «einfachen, natürlichen Heilmethode», die im Organismus nichts verändert oder zerstört. Bach war davon überzeugt, dass die eigentliche Ursache einer jeden Krankheit ein Konflikt zwischen Seele und Geist ist, der meist schon lange vor der eigentlichen Krankheit bestanden hat. Zwischen Grundkrankheiten und negativen seelischen Eigenschaften wie Hass, Stolz, Selbstsucht, Unausgewogenheit, Unkenntnis und Gier besteht laut Bach ein Zusammenhang. Eine echte Heilung kann nur erfolgen, wenn der Patient die unguten Eigenschaften durch Arbeit an sich selbst beseitigt. Bach entwickelte ein System von 38 Persönlichkeitstypen, deren negative Seiten sich in den Eigenschaften von 38 Blüten widerspiegeln. Bei der Auswahl der Blüten ließ sich Bach von seiner Intuition leiten. Die Einnahme eines entsprechenden Blütenmittels soll die Seele dazu bringen, ihren ursprünglich harmonischen Zustand wiederherzustellen.

 

Die Bach-Blütenmittel

Die wild wachsenden Pflanzen, deren Blüten man zu original Bach-Blütenmittel verarbeitet, werden noch heute an den Standorten gesammelt, die Bach beschrieben hat. Bei der Herstellung der Blütenmittel arbeitet man ebenfalls nach Bachs Anweisungen, wobei man sich um möglichst reine Grundsubstanzen bemüht. Die voll aufgeblühten Blüten werden an einem sonnigen, wolkenlosen Tag morgens vor neun Uhr gepflückt und in eine Schale mit frischem Quellwasser gelegt. Bei einem von verschiedenen Herstellungsverfahren zieht man die Blüten, bevor sie verwelkt sind, mit einem Zweig derselben Pflanze aus dem Wasser. Der gewonnene Blütenextrakt wird mit der gleichen Menge Cognac oder Brandy konserviert und dann im Verhältnis 1 zu 240 verdünnt. Daraus bestehen die Grundsubstanzen für Bach-Blütenmittel (so genannte «stockbottles»). Bei der Behandlung werden jeweils ein bis drei Tropfen der Grundsubstanz beispielsweise mit Wasser verdünnt und eingenommen.

Jeder Blüte wird eine negative, krankmachende seelische Eigenschaft zugeschrieben, die mit Hilfe des entsprechenden Blütenmittels in einen positiven Zustand überführt werden soll, zum Beispiel (in verkürzter Darstellung):

 
·   Agrimony (Odermennig)
    negativer Zustand: Ruhelosigkeit
    positiver Zustand: Friede
 
·   Aspen (Espe)
    negativer Zustand: unbestimmte Angst
    positiver Zustand: Vertrauen
 
·   Beech (Rotbuche)
    negativer Zustand: Kritiksucht
    positiver Zustand: Toleranz
 
·   Centaury (Tausendgüldenkraut)
    negativer Zustand: Schwäche
    positiver Zustand: Stärke 

 
Diese Mittel sind in verschiedenen Fachbüchern ausführlich beschrieben. Es kommt nicht selten vor, dass der seelische Zustand eines Menschen nicht eindeutig nur einer einzigen Zuschreibung von Edward Bach entspricht, sondern verschiedene Anteile negativer Haltungen aufweist. In solchen Fällen werden Bach-Blütenmischungen abgegeben, wobei maximal sechs Blüten miteinander kombiniert sein dürfen.
 

Für besondere Notsituationen und die damit einhergehenden psychischen Beschwerden gibt es die Notfallmischung «Rescue» aus den fünf Blüten:

·   Star of Bethlehem (doldiger Milchstern)

·   Rock Rose (gelbes Sonnenröschen)

·   Impatiens (drüsentragendes Springkraut)

·   Cherry Plum (Kirsch-Pflaume)

·   Clematis (weisse Waldrebe) 

 
Die Notfallmischung kann aber auf keinen Fall eine eventuell notwendige Behandlung durch den Arzt ersetzen (zum Beispiel bei einer schweren allergischen Reaktion). 
 

Technik der Bach-Blütentherapie

Bach-Blütentherapeuten (Ärzte, Heilpraktiker, Psychologische Berater) lassen zu Beginn der Therapie als erstes den Patienten erzählen. Diese Gespräche sind vor allem bei chronischen Erkrankungen sehr wichtig, da der Patient etwas in seiner Lebensweise ändern muss, um eine Heilung zu erfahren. Als Hilfsmittel zum Finden der richtigen Blütenessenz dienen zum Teil auch Fragebogen, Pendel, Elektroakupunktur oder kinesiologische Tests. Nach dem Erstgespräch erhält der Patient seine Blütenmittel. In weiteren Sitzungen werden erste Reaktionen auf das Blütenmittel geprüft und gegebenenfalls andere Mischungen zusammengestellt, die der neuen und veränderten Situation entsprechen. Gespräche zwischen Patient und Therapeut unterstützen die Therapie. Eine Beratung und Zubereitung von Blütenessenzen ist auch in der Apotheke oder Drogerie möglich.
 

Wie kann die Bach-Blütentherapie eingesetzt werden

Die Blütenmittel von Edward Bach sollen die energetische und geistige Kraft der Pflanzen in konzentrierter Form enthalten. Dieser Kraft wird zugeschrieben, Blockierungen im «bioenergetischen Feld» des Menschen zu beseitigen, um auf diese Weise die Kommunikation zwischen der Persönlichkeit und dem «höheren Selbst» wiederherzustellen. Dadurch soll der Mensch wieder gesund und in Harmonie mit sich und seiner Umwelt leben können. Menschen in einer akuten Krise oder in einer schwierigen Lebenssituation suchen deshalb in den Bach-Blüten eine Unterstützung zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten. Manche Psychotherapeuten ergänzen ihre therapeutischen Bemühungen mit Bach-Blüten.

 

Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen

Die Bach-Blütenessenzen sind ungiftig und mit jeder medikamentösen Therapie kombinierbar, ohne dass negative Auswirkungen zu befürchten sind. Die von Edward Bach beschriebenen seelischen Zustände werden als Folgen von charakterlichen Schwächen interpretiert. Durch dieses Konzept der Charakterschwäche liegt die Verantwortung für eine Krisensituation vollumfänglich beim Betroffenen selbst.


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