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Frederick (Fritz) Perls (1893 -1970), 
Begründer der


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Gestaltpsychotherapie

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Gestalttherapie versteht sich als ganzheitliche Therapie, die nicht nur die seelischen, geistigen und körperlichen Bereiche der Klienten, sondern vor allem auch deren sozialen, kulturellen und ökologischen Lebenszusammenhang beachtet. Sie möchte soziales und ökologisches Engagement fördern und hat sich zum Ziel gesteckt, zu einem "humaneren" Umgang der Menschen miteinander und zu einem bewussten Umgang mit der Umwelt anzuregen.

·  Das "Hier und Jetzt" ist vorrangig, die Vergangenheit war früher und ist vorbei.

·  Verantwortung übernehmen heißt von sich sprechen. "Ich-Sätze" drücken aus, was jetzt ist.

·  Der aktuelle Prozess, das "Wie" und die Auseinandersetzung in der Gegenwart sind interessant. In der Therapie wird erlebt und ausgesprochen, nicht über etwas geredet oder nach dem "Warum" geforscht.

·  Bewusstheit ist wichtig. Gefühle, Wünsche, Empfindungen, Bedürfnisse und die persönliche Bedeutung der Dinge zählen.

·  Der Prozess soll frei fließen und sich entfalten können. Zwang erzeugt nur Widerstand und Abwehr.


Sie stellt die Bedeutung des aktuellen Verhaltens und die im "Hier und Jetzt" lebendigen Gefühle,  diese zu empfinden und zu erleben, besonders heraus. Vergangene Erlebnisse, auch prägende oder verletzende Ereignisse stehen hinter dem zurück, was heute passiert und empfunden wird. Gestalttherapie erkennt an, dass Kindheit und Jugend prägende Zeiten im Leben sind, doch möchte sie den Klienten vor allem nahe bringen, sich heute mit sich selbst auseinander zu setzen und nicht in der Vergangenheit zu wühlen, da das allein die Gegenwart nicht ändert.

Gestalttherapie heilt durch Würdigung: Der Klient kommt zur Therapie, weil er mit einem Lebensproblem meint, nicht mehr allein fertig werden zu können. Vorsichtig lässt ihn der Therapeut erleben, dass er selbst in Wirklichkeit über große Kräfte verfügt, die ihm das Überleben ermöglichen. Durch die Würdigung dieser Kräfte kommt der Klient in Kontakt mit seiner Fähigkeit, Lösungen (seines Problems) für sich zu finden. Dieser Kontakt macht es ihm möglich, sich selbst, seine Mitmenschen und seine Umgebung so wahrzunehmen, dass er die Unterstützung spürt, die er daraus ziehen kann.
Innerhalb dieser therapeutischen Haltung der Würdigung sind eine Vielzahl von Methoden anwendbar (z.B. der Stuhl, d.h. das dissoziierende Hineinversetzen in eine andere Person, die Selbstwahrnehmung aus verschiedenen Blickwinkeln…).




- Menschen sind dann gestört, wenn sie sich ihrer Bedürfnisse nicht bewusst sind oder nicht bereit sind, sie zu akzeptieren oder auszudrücken

- solche Menschen gehen ihrem wahren Wesenskern aus dem Weg

- es mangelt ihnen an Selbstbewußtheit und Selbstannahme, sie fürchten die Urteile anderer, und ihr Verhalten ist von Abwehr geprägt

- die Handlungen sind vornehmlich darauf ausgerichtet, sich vor vermeintlichen Bedrohungen zu schützen

- keine Entwicklung ihres Potentials

- Wünsche und Bedürfnisse werden in jede Situation mit hineingetragen

- Heilung soll durch Frustration und Herausforderung der Klienten erreicht werden

Die Gestalttherapie versteht sich als Ganzheitstherapieform, in der sich der Klient seiner Wünsche und Gefühle bewusst werden  und lernen soll, ihnen Ausdruck zu geben.

Vergangenheit gilt als nicht wesentlich, Wesentlichkeit liegt im momentanen Geschehen (die Vergangenheit wird in die Gegenwart übertragen und behandelt)

- es werden keine Fragen nach Gründen in der Vergangenheit gestellt

- der Klient soll sich in der Gegenwart die Wünsche und Gefühle vorstellen 

- das Erleben der Gefühle soll zur Heilung führen

man soll sich entwickeln (aus einem reflektierenden Klienten soll ein über-lebender Klient werden)

- der Therapeut soll ständig neue Techniken "erfinden" (d.h. er soll schöpferisch und spontan sein)

- die Sprache soll in der Gegenwartsform gehalten werden

- der Klient darf keine "Warum"-Fragen stellen, sondern soll die Frage in eine Aussage umwandeln 

- ständige Benutzung der "Ich"-Form (anstatt "es"-Form)

- die Verantwortlichkeit für die Gefühle soll dadurch übernommen werden

- nonverbaler Ausdruck: die Formen werden in Rollenspielen geübt

- nicht das, was der Klient sagt ist wesentlich, sondern wie er es sagt (Gestik, Mimik)



Leere-Stuhl-Technik: Klient soll sich einen leeren Stuhl vorstellen und seine Gefühle auf eine dort vorgestellte Person projizieren

Rollenspiel: findet in Kleingruppen statt; die Klienten sollen sich gegenteilig zum Gefühl verhalten; in einer Persönlichkeit sind alle Seiten vorhanden, es sind nur nicht alle gezeigt, können aber entwickelt werden. Klient spielt eine vom Therapeuten zugewiesene Rolle, eine andere Person, einen Gegenstand oder sogar einen Körperteil. Sie sollen reden, wie der andere reden würde, und fühlen, wie der andere fühlen würde. Kann sich sehr dramatisch entwickeln, da die Klienten ihren Gefühlen und deren Ausdruck keine Beschränkungen auferlegen sollen: Viele brüllen, schreien, treten oder schlagen um sich. Dadurch kommen sie allmählich dazu, Gefühle zu besitzen (zu akzeptieren), die ihnen zuvor unbekannt waren.

Traumarbeit: der Trauminhalt wird nicht interpretiert, alle Erscheinungen werden als verfremdete Teile des Selbst angesehen. Reklamation der verfremdeten Teile und Akzeptanz dieser.

Übertreibungsspiel: die Klienten müssen eine Geste oder ein verbales Verhalten wiederholt übertreiben. Soll dazu helfen, die Tiefe ihrer Gefühle, die Bedeutung bestimmter Verhaltensweisen und die Wirkung ihres Verhaltens auf andere zu erkennen

Evaluation: keine Verpflichtung anderen Personen gegenüber. Selbstverwirklichung muss keine positive Verhaltensweise hervorbringen

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Für Interessierte:

http://www.gestalt.de
http://www.gestalttherapie.de
http://www.gestalttherapie.at

http://www.geocities.com/HotSprings/8609/gestalttherapie.html 

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