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Katathym-Imaginative Psychotherapie (KIP)
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Diese in drei Stufen verlaufende Tagtraumtechnik, früher auch als Katathymes Bilderleben (KB) oder Symboldrama bezeichnet, wurde 1948 von Hanscarl Leuner begründet. | |  | | | | | | | |
Trotz vielfältiger Einflüsse ist die Katathym-Imaginative Psychotherapie in ihrem grundlegenden Konzept eine tiefenpsychologisch orientierte Therapiemethode.
Im Mittelpunkt stehen insgesamt 12 Standardmotive (z.B. Blume, Wiese, Bach, Berg, Höhle, Haus), die dem entspannt sitzenden oder liegenden Klienten vorgegeben werden.
Der Klient beobachtet und beschreibt diese Bilder in einem Tranczustand.
Im Gespräch wird anschließend die symbolische Bedeutung der imaginierten Bilder nach psychoanalytischen Grundsätzen erarbeitet.
KIP nutzt die Vorstellungskraft des Klienten.
Durch Eintauchen in ein inneres Vorstellungsbild, das so umfassend wie möglich wahrgenommen wird, kristallisiert sich die innere Welt des Klienten heraus.
Mit der Zeit entstehen Szenen, können Erinnerungen und Gefühle auftauchen. Diese inneren Bilder, die gleichsam auf die Leinwand des Bewusstseins projiziert werden, gehen dabei deutlich über "einfache Erinnerungen" hinaus, da sich in diesen Bildern die Ganzheit unserer Erfahrung abbilden und ausdrücken kann.
In den Imaginationen bilden sich unbewusste Konflikte, bestehende Probleme, Wünsche und Phantasien symbolhaft ab. Dabei ergeben sich neue Möglichkeiten des Wahrnehmens, Fühlens oder Handelns. Die Entdeckungsreise in die innere Bilderwelt hilft, bisher unbekannte Zusammenhänge zu verstehen, aus gelernten Beschränkungen herauszuwachsen und innere Potenziale zu erschließen.
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