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FOCUSING 

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Entwickelt wurde Focusing von dem amerikanischen Psychologen und Philosophen Eugene T. Gendlin als Teil der Gesprächspsychotherapie.
      
                                                                    



Der eigene Körper reagiert auf Gedanken, Gefühle und Erinnerungen, auf Probleme und Ereignisse, die einen (auch unbewusst) beschäftigen. Das merkt man mal mehr, mal weniger - oft als unbestimmtes Magendrücken oder Bauchgefühl. Beim Focusing geht es darum, in Trance und durch das Fokussieren auf diese sich körperlich ausdrückenden Gefühle (psychovegetative Ausdrucksformen, Somatisierung) oder gefühlsbesetzten Themen dies deutlicher spüren zu lernen und zu „begreifen“, was der Körper damit sagen will, welche Bedeutung diese körperlichen Reaktionen haben.



Raum geben
Zuerst überlegt man, was einen an dem Tag beschäftigt hat. Es geht darum, einfach wahrzunehmen und aufzuzählen, was gerade an Gedanken da ist. Den Themen, die da sind, wird sozusagen ein Raum gegeben.

 

Felt Sense
Dann versucht man, ein Thema auszuwählen, mit dem man sich weiter beschäftigen will. Zu diesem Thema findet man heraus, was für ein Grundgefühl dieses Thema in einem auslöst. Dazu spürt man nach, was man zwischen Kopf und Hals spürt oder auch an einer anderen Stelle (Brustkorb oder Bauchraum), wo man Gefühle für sich oft wahrnimmt. Das, was man da spürt, nennt man einen Felt Sense („gefühlter Sinn“)..

 

Den „Griff“ finden
Als nächstes überlegt man, welche Worte oder welches Bild am besten zu diesem Gefühl passt. Und welche Gefühle und Gedanken dazu kommen. Einen „Griff finden“ bedeutet so viel wie „etwas genauer erfassen“, möglichst mit allen Sinnen. Dabei wird der vorher noch recht unklare Felt Sense immer genauer.

 

Vergleich
Man probiert so lange bis man wirklich den Eindruck hat, dass die Worte oder das Bild genau zu dem Körperempfinden passt. Wechselt immer wieder zwischen dem Felt Sense und dem Wort/Bild. Man achtet darauf, ob der Körper das Wort/Bild genau passend findet. Wenn nicht, verändert man so lange bis es gut stimmt.

 

Fragen
Stimmen Wort/Bild und Felt Sense überein, fragt man sich, woran es liegt, dass das Thema, von dem man ausgegangen ist, dieses bestimmte Gefühl hervorruft. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein herauszufinden, was wichtig wäre, damit es in Ordnung wäre oder was bei dem Thema so schwer ist oder ähnliches.



Felt Shift
Hier sucht man so lange nach einer Antwort, bis man spürt (meist plötzlich in einer Art Aha-Effekt), dass eine Erklärung auftaucht oder der Körper eine Erklärung passend findet. Es ist also keine reine Kopfantwort, sondern braucht Zeit zum Nachspüren. Dass es passt, merkt man, weil dann so etwas wie eine Entspannung eintritt, dass man es gefunden hat.
 

Aufnahme
Alles, was vom Körper als Antwort entspannt aufgenommen wird (und nur das!), wird offen aufgenommen und man verweilt noch einige Zeit dort. Es wird nicht bewertet.

An dieser Stelle kann man entweder aufhören oder mit dem, was zum Schluss an Gedanken und Gefühlen gekommen ist, noch eine weitere Runde Focusing anschließen.


Wirkungsweise:

Focusing ist eine bewusste Aufmerksamkeit für den eigenen Körper. Es geht dabei darum,
- sich selbst besser zu spüren,
- auf sich hören zu können,
- etwas auch körperlich zu empfinden,
- Denken und Fühlen miteinander zu verbinden,
- zu Gedanken und Worten auch die sie begleitenden körperlichen Reaktionen zu spüren
- und einfach einen besseren Kontakt zu sich selbst zu bekommen.

Man lernt, achtsam und wertschätzend zu hören, was der eigene Körper einem sagt. Es ist wie ein neugieriges Herausfinden, was der Körper mitteilt, was er zu einer Situation, zu einem Problem sagt, wie er sich in einer Beziehung fühlt.
Meist spürt man etwas im Körper erst diffus-ungenau und/oder ganz schwach. Versucht man dann aber dafür Worte zu finden oder es sich bildlich vorzustellen, dann wird auch das Wahrnehmen klarer. Oft verändert sich dadurch etwas, neue Gedanken und Gefühle tauchen auf, welche weiter helfen können. Beachtet man auch, was der Körper äußert, gibt das die Möglichkeit etwas ganzer zu sehen, mehr Seiten berücksichtigen zu können.

Spürt man genau was im Körper im Moment ist, dann fängt sich das meist an zu verändern. Etwas löst sich als Gefühl oder wird stärker zum Beispiel. Focusing ist also etwas, was eine Veränderung möglich macht.

Zum Beispiel kann es helfen herauszufinden, warum man sich in einer Situation unwohl fühlt, mit Belastungen umzugehen, Entscheidungen zu treffen, Anspannung abzubauen oder sich mit etwas Neuem vertraut zu machen. Man lernt ein Gefühl dafür zu bekommen, was richtig und was falsch für einen selbst ist und dies ernst zu nehmen.

Je besser man Focusing beherrscht, umso besser kann man auch
- genau wahrnehmen, spüren,
- selbst bestimmen, worauf man sich gerade konzentrieren möchte,
- auf unterschiedliche Weisen etwas merken: als Gedanken, Gefühle, körperliche Empfindungen, Sinneseindrücke,
- trennen, was ist einfach da als Erleben und was ist nur die Bewertung dazu,
- sich selbst beobachten und kennen lernen, z. B. welche Gedankengänge typisch sind für einen selbst,
- das, was man wahrnimmt auch auszudrücken
- und akzeptieren, dass das, was in einem selbst vorgeht so okay ist.

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Für Interessierte:

www.focusing.org
www.focusing.de
www.focusing-netzwerk.de
www.focusing-daf.de
www.gfk-institut.ch/index1.html


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