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Die Entstehung der Verhaltenstherapie aus dem Behaviorismus hing einerseits mit der Unzufriedenheit über die vorherrschende Psychoanalyse und andererseits mit der Anwendung experimenteller wissenschaftlicher Ergebnisse auf die Erklärung und Behandlung seelischer Störungen zusammen. Man interessierte sich dafür, wie sehr Lernprozesse und die Umwelt einen Einfluss auf menschliches Verhalten und Erleben haben.

Heute umfasst die Verhaltenstherapie ein breites Spektrum von Techniken, deren Grundlage Lerngesetze, Erkenntnisse aus der Experimental- und Sozialpsychologie sowie medizinische Erkenntnisse über den Körper sind. 

Man hat der Verhaltenstherapie den Vorwurf gemacht, sie sehe den einzelnen Menschen als jemanden, der mechanisch auf Konsequenzen in Form von Belohnungen oder Bestrafungen reagiert oder der ein Opfer körperlicher Reflexe ist. Heute vertritt die Verhaltenstherapie ein ganzheitliches Bild des Menschen. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass der Klient als der Experte seiner Probleme gesehen wird. Der Therapeut bezieht die Entwicklungsgeschichte, Umwelteinflüsse und gesellschaftliche Rahmenbedingungen mit in seine Therapieplanung ein. Er fragt dabei nicht nur einseitig nach den Problemen sondern auch nach Ressourcen und Stärken. Der Begriff "Verhaltenstherapie" führt insofern in die Irre, da er das Augenmerk ausschließlich auf das Verhalten lenkt. In der modernen Verhaltenstherapie steht aber heute die Untersuchung des Verhaltens gleichrangig neben der Betrachtung von Denken (Kognition), Gefühlen (Emotion) und körperlichen Prozessen (Psychomotorik). Verhaltenstherapie legt dabei besonderen Wert auf die Überprüfung der Wirksamkeit der angewandten Methoden. Ein herausragendes Ziel besteht darin, eine Hilfestellung zur Selbsthilfe und Selbstkontrolle zu geben. 
 

Zu Beginn einer Therapie ist eine Klärung über die gemeinsam zu erarbeitenden Ziele erforderlich.

Die Kognitive Verhaltenstherapie wird heute als Teil der Verhaltenstherapie verstanden.





Die Systematische Desensibilisierung ist wohl das bekannteste Verfahren der Verhaltenstherapie. 

    

Der Erfinder der Systematischen Desensibilisierung,
JOSEF WOLPE, setzte sie besonders zur Behandlung
von Objekt bezogenen Ängsten (Phobien) ein,
zum Beispiel bei Höhenangst oder bei Tierängsten
(siehe Bild: Spinnenangst oder "Arachnophobie").
 

Der Klient erlernt zunächst eine Entspannungstechnik, in der Regel die Progressive Muskelentspannung oder das Autogene Training. Nach 3 bis 4 Wochen regelmäßigen Übens ist er so in der Lage, sich selbständig relativ schnell in einen Entspannungszustand zu versetzen. Während der Klient das Entspannungsverfahren lernt, bespricht der Therapeut ausführlich unterschiedliche Situationen, die zu Angst führen und bildet daraus eine Angsthierarchie. Dann lernt der Klient, sich zunächst bei der Vorstellung einer nicht beängstigenden Situation "auf Kommando" zu entspannen (in sensu). Anschließend wird er gebeten, sich eine leichte Angstreaktion vorzustellen. Dabei schaltet er wieder auf Entspannung um. Wenn er sich bei der Vorstellung einer leichteren Angstsituation gut entspannen kann, wird zu einer etwas stärker ängstigenden Situation übergegangen. In der Hierarchie wird immer höher gegangen, bis er sich auch bei der schwierigsten Situation entspannen kann. Zeitlich versetzt zur Bewältigung beängstigender Szenen in der Vorstellung wird die Bewältigung realer Situationen eingeübt. Die Systematische Desensibilisierung ist bei der Behandlung von Ängsten sehr effektiv; sie kann bei praktisch allen Störungen eingesetzt werden, wo Angst eine irgendwie geartete Rolle spielt. Der Therapeut wird aber besonders bei phobischen Ängsten (Ängste vor bestimmten Objekten und Situationen, z.B. Angst vor Aufzügen, Höhenangst, Angst zu erröten…) möglicherweise ein Verfahren der Reizkonfrontation vorziehen. 

 

REIZKONFRONTATION

Es gibt verschiedene Techniken zur Konfrontation (auch Reizexposition, Gegenkonditionierung) eines Klienten mit einem von ihm gefürchteten Objekt, wie zum Beispiel das Fahren eines Aufzugs. Diese unterscheiden sich darin, ob sie stufenweise oder massiv und ob sie in der Vorstellung oder in der realen Situation durchgeführt werden. Wenn jemand über einen längeren Zeitraum eine bestimmte Situation vermieden und dabei zusätzlich Erwartungsängste aufgebaut hat, ist es häufig am günstigsten, eine direkte Konfrontation unter Anwesenheit des Therapeuten durchzuführen. Die Angst machende Wirkung der Situation lässt nach einer Weile nach. Eine derartige Reizkonfrontation (auch Reizüberflutung oder „flooding“ genannt) bedarf einer guten transparenten und vertrauensvollen Vorbereitung in den Therapiesitzungen und ist im Normalfall nur ein Teil der Behandlung. Diese "Rosskur" ist ein wirksames Mittel, um bei phobischen Ängsten oder Zwängen die Probleme abzubauen. Der Klient erlebt, dass die Angst bei der Konfrontation nachlässt und das tatsächlich nichts Schlimmes passiert. Der Klient lernt im Anschluss, sich selbst in Alltagssituationen zu konfrontieren.

Bei panikartigen Ängsten (Panikattacken) hat sich ein Verfahren bewährt, bei dem in der Therapiesituation die bei Panikanfällen auftretenden Symptome bewusst produziert werden. Dieses bewusste Auseinandersetzen mit den Symptomen macht ebenfalls erlebbar, dass das Befürchtete nicht eintritt und ermöglicht es, die körperlichen Symptome und gedanklichen Prozesse neu zu bewerten (kognitive Umstrukturierung oder Reattribution).

 

METHODEN DER SELBSTSTEUERUNG

Techniken der Selbststeuerung oder Selbstkontrolle sind dann von besonderer Bedeutung, wenn sich jemand in einem Konflikt zwischen einer angenehmen positiven Konsequenz und einer langfristig negativen Konsequenz bei der Ausführung eines bestimmten Verhaltens befindet. Ein Raucher zum Beispiel erlebt kurzfristige positive Konsequenzen seines Verhaltens in Form von Ablenkung oder Genus, hat aber auch immer wiederkehrende Gewissensbisse, weil er weiß, dass das Rauchen langfristig ungesund ist. Folgende Methoden können hier helfen:

Gezielte Selbstbeobachtung: Ein Raucher kann vor dem Anzünden der Zigarette diesen Vorgang protokollieren. Diese Beobachtung ist einerseits eine Voraussetzung der Selbststeuerung, hat aber auch schon eine therapeutische Wirkung.

Stimuluskontrolle: Hier geht es darum, die Bedingungen, unter denen ein unerwünschtes Verhalten auftritt, systematisch zu reduzieren. Unser Raucher könnte sich verpflichten, jeweils nur eine Packung Zigaretten im Haus zu haben oder alle Aschenbecher in der Wohnung bis auf den einen Aschenbecher auf dem Balkon abzugeben.

Vertrag: Ein Raucher kann sich gegenüber sich selbst und auch gegenüber dem Therapeuten verpflichten, in der nächsten Woche die Anzahl der gerauchten Zigaretten um eine bestimmte Anzahl zu reduzieren.

Diese Techniken sind auch bei anderen Problemen wie Übergewichtigkeit, Alkoholproblemen oder Lern- und Arbeitsproblemen einsetzbar. Selbststeuerungsmethoden können dem Klienten helfen, die Kontrolle des eigenen Verhaltens wieder selbst zu übernehmen. 

 

TRAINING SOZIALER KOMPETENZ

"Soziale Kompetenz" (social skills) ist ein anderer Begriff für "Selbstsicheres Verhalten". Darunter versteht man in der Verhaltenstherapie die Fähigkeit, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und nach außen zu vertreten. Ein selbstsicherer Mensch kann sich frei entscheiden, ob er sich durchsetzen will oder besser nachgibt. Entscheidet er sich, seine Rechte und Interessen durchzusetzen, so macht er dies, ohne die Rechte des anderen zu verletzen. Soziale Kompetenz ist damit ein Mittelding zwischen Unsicherheit und aggressivem Verhalten. 

Allgemeine Fähigkeiten sozialer Kompetenz lassen sich gut in einer Gruppe erlernen (Assertivnesstraining); in der Einzelbehandlung stehen dagegen die speziellen Probleme des Klienten im Vordergrund. Geübt werden die Unterscheidung von selbstsicherem, selbstunsicherem und aggressivem Verhalten zunächst anhand von Beispielen. Spezielle Alltagssituationen lassen sich in Rollenspielen dann übend nachspielen. Hier kann man kleinste Aspekte in Ruhe analysieren (sehr gut mit der Aufzeichnung durch ein Videogerät, wo man einzelne Sequenzen im Zeitlupentempo betrachten kann). In der Gruppe und/oder durch den Therapeuten bietet sich die Möglichkeit, positive Modelle zu studieren. Auch beim Training sozialer Kompetenz ist es sehr wesentlich, zwischen den Sitzungen im Alltag zu üben. 

Allen in der Verhaltenstherapie eingesetzten Methoden geht eine umfassende Erhebung der Probleme und Symptome voraus. Anschließend erstellt der Therapeut eine Verhaltensanalyse. Er fragt nach den Auslösern und aufrechterhaltenden Bedingungen von Problemen. Aus dieser Verhaltensanalyse leitet er die Therapieziele ab. Erst dann setzt er in Absprache mit dem Klienten Methoden wie die obigen ein.

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-> Text weitgehend entlehnt aus: Heinz-Gerd Reinkenhoff, Diplom-Psychologe, Institut für Angewandte Psychologie u. Psychotherapie, Wuppertal 

 

Für Interessierte:

http://www.therapie-info.de/psycho.pdf 

http://www.psychiatrie.de 

http://www.dgvt.de/

http://www.arbeitsblaetter.stangl-taller.at/index.shtml

http://www.sgvt-sstcc.ch/

http://www.verhaltenstherapie.de/

http://www.psychiatrie.de/therapie/verhalt.htm


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Kognitive Verhaltenstherapie

Wie der Name schon sagt, umfasst Kognitive Verhaltenstherapie sowohl kognitive (Erkenntnis betreffend; Einstellungen, Gedanken, Selbstgespräche, Vorstellungen und Interpretationen) als auch verhaltensbezogene Techniken; sie hat sich seit den 50er Jahren aus der Verhaltenstherapie entwickelt. Wichtige Vertreter dieser Richtung sind A. BECK, A. ELLIS und D. MEICHENBAUM, die ihr Interesse verstärkt auf innere gedankliche und bildhafte Prozesse legen. Grundannahme ihrer Theorien ist, dass Gefühle und Verhaltensweisen ein direkter Ausdruck von Gedanken sind. Deshalb wird im Therapieprozess daran gearbeitet, irrationale, ungesunde und problematische Denkweisen, die mit psychischen Problemen einhergehen, zu verändern. Ein typisches gerne von ELLIS angesprochenes Beispiel ist die Gedankenkette: "Ich muss von allen geliebt und gemocht werden, wenn dies nicht der Fall ist, so ist es schrecklich." Solche Gedanke führen zu Ängsten und/oder Depressivität. Derartige Gedanken werden in der Kognitiven Verhaltenstherapie hinterfragt und bearbeitet, wenn der Klient sich dazu entschieden hat, z.B. die damit verbundenen Probleme verringern zu wollen.

Verhaltenstechniken stammen aus der Verhaltenstherapie und haben einen gleich hohen Stellenwert in der Kognitiven Verhaltenstherapie. Basisannahme dabei ist, dass ungünstige, problematische Verhaltensweisen erlernt wurden und wieder verlernt werden können. Typische Strategien dabei sind zum Beispiel der Aufbau von selbstsicheren Verhaltensweisen, Entspannungsverfahren oder die gezielte Konfrontation mit gefürchteten Objekten.

Sowohl kognitive als auch verhaltensbezogene Techniken haben sich als effektiv in der Behandlung von Ängsten, Phobien (Ängste vor Objekten) und Depressionen erwiesen. Dies ist vielfach wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen worden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass (Kognitive) Verhaltenstherapie neben tiefenpsychologischen Methoden am ehesten von deutschen Krankenkassen bezahlt wird. Im Gegensatz zu tiefenpsychologischen Ansätzen wird die Kognitive Verhaltenstherapie manchmal als oberflächlich und günstig für "Kurzzeitprobleme" betrachtet. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Kognitive Verhaltenstherapie auf eine breite Anzahl von Problemen angewendet werden kann. Sie unterstützt den Klienten schon sehr frühzeitig darin, seine Probleme langfristig ohne den Therapeuten verändern zu können.


      




RATIONAL-EMOTIVE VERHALTENSTHERAPIE (RET)








Im Folgenden wird die von ALBERT ELLIS entwickelte Rational-Emotive Verhaltenstherapie als eine besonders strukturierte und auf Selbsthilfe abzielende Methode vorgestellt. ELLIS entwickelt seit den 50er Jahren als Alternative zur klassischen eher passiven Psychoanalyse und als Erweiterung verhaltenstherapeutischer Techniken die Rational-Emotive Therapie (RET), die er seit einigen Jahren Rational-Emotive Verhaltenstherapie nennt. Er lässt sich dabei besonders von den Stoikern leiten: "Die Menschen werden nicht durch die Dinge selbst verwirrt, sondern durch die Art, wie sie über sie denken." Beeinflusst wurde er auch von den Lehren Bertrand Russells und Alfred Adlers.

Im Mittelpunkt seiner Theorie steht das so genannte "ABC-Modell der Gefühle", wobei mit A (activating event) das auslösende Ereignis eines Problems, mit B (Believes) Gedanken (sog. "muss-turbatorische Gedanken) und Bewertungen und mit C (consequences) Gedanken und Gefühle gemeint sind.


Dazu ein Beispiel:

       - A -

Auslösendes Ereignis

____________________
                 - B -

Gedanken und Bewertungen
 
____________________________________________
             - C -

Gefühle & Verhalten
__________________
 
Ich sitze im Bus.
 
Anja setzt sich neben mich.
Jetzt ist wieder eine Möglichkeit, sie zu einem Kaffee einzuladen.

Das ist meine letzte Chance, sie zu fragen.

Sicherlich sagt sie nein, oder ...
sie lacht mich aus.

Andere hier im Bus bekommen das mit. Sie erzählt es meinem Kollegen und der lacht mich aus.

Das wäre mir furchtbar peinlich.
Ich könnte mich hier im Bus und bei meiner Arbeit nicht mehr sehen lassen. 
Gefühle:

Angst, Aufregung, Niedergeschlagenheit
                               

Verhalten


unruhiges Hin- und Herrutschen, Zittern 
 


 


ELLIS geht davon aus, dass irrationale Bewertungen oder Einstellungen über Erziehungs-, Kultur- und Sozialisationsprozesse erworben worden sind. Jeder Mensch entwickelt eine eigene Philosophie, die sich in seinen Selbstgesprächen widerspiegelt. Dabei werden nicht alle problematischen Verhaltensweisen in den ersten Lebensjahren erworben sondern auch später.

Ein Therapeut, der mit der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie arbeitet, wird unter anderem folgende Techniken einsetzen: 

Disputation unangemessener, irrationaler oder ungesunder Denkweisen:

Nachdem der Klient und der Therapeut einig darin sind, ein bestimmtes Gefühl, zum Beispiel Angst vor einer Prüfung (in Lampenfieber) zu verändern, wird der Therapeut das bisherige Denken konfrontativ hinterfragen (=disputieren). Er geht dabei wie ein Wissenschaftler mit logischen Denkregeln vor. Wenn der Klient glaubt, ein Versager zu sein, wenn er die bevorstehende Prüfung nicht schafft, fragt ihn der Therapeut z.B., ob er diesen Glauben beweisen kann.

Erstellung von ABCs 

Der Therapeut bittet den Klienten, zu Hause ABCs über problematische Verhaltensweisen oder belastende Gefühle zu erstellen. Er soll sich z.B. dann, wenn die Angst kommt, hinsetzen und sich die auslösenden Situationen und seine Bewertungen bewusst machen. Das geht am Besten mit strukturierten Notizen. Im Laufe der Therapie lernt er dabei, zunehmend selbständig eigene unangemessene Denkweisen zu hinterfragen.

 
Durchführen von Rational-Emotiven Imaginationen (Vorstellungen) 

Der Therapeut bittet den Klienten, sich bei verschlossenen Augen ein bestimmtes belastendes Gefühl vorzustellen und die damit zusammenhängenden Gedanken zunächst zu betrachten. Danach verändert der Klient mit dem bewussten Einsetzen der neu erlernten Gedanken das belastende Gefühl. Hier wird also eine belastende Situation zunächst durch mentales Üben bewältigt.

 
Verhaltensübungen 

Nachdem der Klient erlernt hat, bei einem bestimmten Problem anders zu denken, kann er durch eine Verhaltensaufgabe im Alltag lernen, die Veränderungen zu überprüfen. Zum Beispiel kann jemand, der Angst vor Ablehnung hat, kleine Experimente machen, wo er mit Ablehnung rechnen muss und dabei sehen, dass die damit verbundene Erfahrung aushaltbar ist. 

Man daran sehen, dass die Rational-Emotive Verhaltenstherapie eine direkte, eher konfrontative Therapieform ist. Der Therapeut hinterfragt sehr genau die Gedanken und Bewertungen, die zu belastenden Konsequenzen führen und sucht nach gedanklichen Alternativen. Dies geschieht natürlich in einer Atmosphäre des Respekts vor den Problemen des Klienten.

Rational-Emtovie Verhaltenstherapie hilft, in Belastungssituationen mit rationalen Mitteln Gefühle und Verhaltensweisen angemessen zu steuern. Dies führt jedoch nicht dazu, dass wir unsere Gefühle verlieren und uns wie ein Roboter verhalten. Ein Beispiel dafür ist Ärger: zu viel davon bringt unser vegetatives Nervensystem in Fahrt und führt zu gesundheitlichen Problemen; leichter Ärger, hingegen motiviert eher, demnächst bessere Lösungen zu finden. Es kommt also auf das Ausmaß eines Gefühls an.

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Text weitgehend entlehnt aus: Heinz-Gerd Reinkenhoff, Diplom-Psychologe, Institut für Angewandte Psychologie und Psychotherapie, 42103 Wuppertal

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