HOME Therapieformen
Klienten-Information
"Selbst-Management"
HYPNOSE
HYPNOSE: Nikotinfrei
HYPNOSE: Schlank
HYPNOSE: Stressfrei
Therapiemethoden
Gesprächstherapie
Paarberatung/-therapie
Syst.-Lösungsorient. B.
Psychodrama
Entspannungstechniken
Weitere Methoden
Bachblüten-Therapie
 

HOMEPAGE INNENWELTEN |  GÄSTEBUCH | Tiefenpsychologie  | Verhaltenstherapie | Gesprächstherapie | Hypnose | Entspannung | Focusing | Katathyme Therapie | Systemtherapie | Gestalttherapie | NLP | EMDR  | Bachblüten | Ausbildung Psychotherapie | ANMELDEFORMULAR | KONTAKT |AKTUELLES| SEITEN A. SCHÄFER



Sie finden hier eine Kurzübersicht über folgende Therapie- und Beratungsmethoden:

(zusammengestellt aus verschiedenen Quellen
aus dem Internet)

















   

- Ergotherapie
- Rebirthing - Atemtherapie 
- System-Aufstellungen
- Kinesiologie
- Reflexzonentherapie
- Augenheilung nach Dr. Bates
- Humanistische Psychotherapie
- Coaching
- Schamanismus / Visionssuche
- Biodynamische Körperpsychotherapie
- Vegetotherapie
- Feldenkrais
- Primärtherapie (Urschreitherapie)
- Mediation
- Ernährungsberatung
- Schüssler-Salze
- Bioresonanz-Therapie
- Osteopathie
- Rebalancing
- Synergetik-Therapie
- Homöopathie
 
                                                                                                                


Schon 1741 berichtete der französische Arzt Dr. Pinel über Behandlungserfolge bei psychisch Kranken durch regelmäßige Arbeit. Dem schlossen sich 1798 Benjamin Rush aus Philadelphia und 1803 der deutsche Psychiater Johann Friedrich Reil an. Auch sie hoben den Wert der Arbeit für die Heilung psychisch Kranker hervor. Durch den deutschen Psychiater Hermann Simon erfuhr die Arbeitstherapie in den 20er-Jahren eine besondere Förderung. Der entscheidende Wandel in der Entwicklung der Arbeitstherapie zur Beschäftigungstherapie hat sich aber während des 1. Weltkrieges in den USA vollzogen. Erstmals wurden geschulte Kräfte zur Behandlung Verletzter und Verwundeter eingesetzt. Das erste Jahrestreffen der amerikanischen Beschäftigungstherapeuten/-innen fand 1917 in New York statt. Hier wurde auch der Begriff Beschäftigungstherapie eingeführt. In Boston, Philadelphia und St. Louis entstanden die ersten Schulen. Während des 2. Weltkrieges wuchs der Bedarf an dieser Berufsgruppe außerordentlich schnell, sodass eine Anzahl neuer Schulen in Amerika gegründet wurde.

Die Entwicklung der Beschäftigungstherapie in Deutschland hat im Vergleich dazu nicht Schritt gehalten. Erst 1946 wurden auf Anregung und mit Unterstützung des Britischen Roten Kreuzes in der Landeskrankenanstalt Bad Pyrmont die ersten Kurzlehrgänge zur Ausbildung von Beschäftigungstherapeuten/-innen eingerichtet, aber 1950 schon wieder beendet. 1953 wurde die Beschäftigungstherapie durch einen Erlass des Niedersächsischen Sozialministers staatlich anerkannt. Die erste staatlich anerkannte Schule für Beschäftigungstherapie entstand an der orthopädischen Klinik des Annastiftes in Hannover-Kleefeld. Bis 1965 existierten lediglich sieben Schulen. 1977 trat ein neues Gesetz über das Berufsbild von Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten/-innen in Kraft. Diese Richtlinien regeln die jetzt dreijährige Ausbildungszeit. Sie fügen Arbeitstherapie und Beschäftigungstherapie zusammen unter der neuen Berufsbezeichnung »Ergotherapie«. Danach entstanden über 20 neue Fachschulen. Im Zusammenhang mit diesem Gesetz und der Psychiatrie-Enquete kam es zu einer deutlichen Aufwärtsentwicklung der Ergotherapie. Neue Tätigkeitsfelder im nichtstationären und ambulant-selbstständigen Bereich eröffneten sich. Die fachliche Qualifikation der Ergotherapeuten/-innen hat sich in den letzten Jahren soweit gesteigert, dass heute geplant wird, die Ausbildung auch als Studiengang an den Fachhochschulen anzubieten. Derzeit findet erstmals ein weiterführender berufsbegleitender Studiengang »Ergotherapie« für bereits ausgebildete Ergotherapeuten/-innen an der Fachhochschule Osnabrück statt. In den neuen Bundesländern sind neue Fachschulen im Aufbau begriffen.

Welche Idee dahinter steht
Die Ergotherapie setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: Beschäftigungstherapie (BT) und Arbeitstherapie (AT). Die Beschäftigungstherapie soll psychisch Kranken die Möglichkeit eröffnen, ihr seelisches Befinden mittels kreativer und handwerklicher Techniken sowie lebenspraktischer Übungen (z. B. Kochgruppe, Hausbesuche) verbessern zu helfen. Bei diesem Vorgehen sollen vorhandene Kräfte erhalten, bzw. dem Abbau von Eigeninitiative entgegengewirkt werden. Im Vordergrund steht die Stärkung der gesunden Anteile. Die aktive Auseinandersetzung mit den angebotenen Techniken, Materialien und Medien (z. B. Arbeiten mit Ton, Holz, Metall, Peddigrohr, Textilien, bildnerischen Mitteln, Musik, Literatur) und die gefundenen Umsetzungsmöglichkeiten stärken das Selbstvertrauen und helfen, das alltägliche Leben zu bewältigen. Eigene Ideen können entwickelt und verwirklicht werden. Darüber hinaus ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeits- und Vorgehensweise dabei behilflich, zu einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen Möglichkeiten zu gelangen. Ausdruckszentrierte Gruppen (z. B. Lesekreis, Mal- und Musikgruppe) bieten die Möglichkeit, sich mitzuteilen und mit anderen in Kontakt zu treten. So können in der BT neben der Kommunikationsfähigkeit auch z. B. Konzentration, Gedächtnis, Ausdauer und Ausdrucksfähigkeit geübt werden. Die Beschäftigungstherapie appelliert daran, das Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Wenn in einer Psychose manches aus den Fugen geraten ist, kann das Erleben einer äußeren Struktur, z. B. durch eine konkrete Aufgabenstellung und das gemeinsame Planen und Durchführen von Handlungsabläufen, auch dazu beitragen, die innere Struktur wiederzufinden.

Wie behandelt wird

Die Einzelbehandlung: Diese empfiehlt sich für Patienten/-innen, die eine intensive Betreuung, eine direkte Anleitung sowie eine ruhige Umgebung benötigen. Nach dem ersten Kontakt, der in den meisten Fällen auf der Station stattfindet, werden gemeinsame Termine besprochen und der weitere Verlauf geplant. Hat der/die Patient/-in eigene Vorstellungen, mit welchen Materialien oder Medien er/sie arbeiten möchte, können diese miteingebracht werden. Gemeinsam wird der weitere Verlauf der Behandlung besprochen. So kann der/die Kranke in der Behandlung eigene Werkstücke anfertigen. Es besteht die Möglichkeit, aufbauend und durch Steigerung der Anforderungen weiter mit einem Material/mit einer Technik zu arbeiten oder aber auch neue, andere Materialien auszuprobieren.

Die Kleingruppe: Diese Methode ist geeignet für Patienten/-innen, die in der Lage sind, mit zwei oder drei Mitpatienten/-innen und dem/der Therapeuten/-in in einem Raum zu arbeiten. Dazu gehört auch, dass eine zeitweilige Abwesenheit des/der Therapeuten/-in ausgehalten werden muss. In der Kleingruppe kann jeder/jede Patient/-in an seinem/ihrem eigenen Werkstück arbeiten. Alternativ dazu kann eine Gruppenarbeit gemacht werden, in der alle an einem Projekt arbeiten. Das gemeinsame Werkstück wird vorher auch gemeinsam geplant, die Zuständigkeiten und jeweiligen Arbeitsschritte werden abgesprochen und durchgeführt.

Die Gruppentherapie: An einer Gruppentherapie können/sollten Patienten/-innen teilnehmen, die sich schon soweit stabilisiert haben, dass es ihnen möglich ist, an einer Gruppe mit max. 15 bis 20 Personen teilzunehmen. Die Gruppentherapie stellt somit von den Anforderungen an Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit untereinander eine Steigerung der Anforderungen gegenüber der Kleingruppe dar.
In der Gruppentherapie kann wieder entweder jede/r an seinem/ihrem Werkstück arbeiten, oder aber es kann wieder eine gemeinsame Arbeit geplant und durchgeführt werden. Im Vordergrund steht dabei der Gruppenprozess, d. h. die Entwicklung und psychische Stabilisierung der Patienten/-innen wird über die gemeinsame Arbeit, die Kontaktaufnahme und die Verständigung untereinander angeregt und gefördert.
Über die handwerkliche Methode hinaus, die ihren Schwerpunkt im Entstehungsprozess des Werkstückes hat, also methodisch prozessorientiert ist, gibt es auch die kreative Methode. Dabei geht es um den Ausdruck des entstandenen Werkstücks. Über Material, Farbe und Form kann die Patientin/der Patient sich anderen Gruppenmitgliedern oder dem/der Therapeuten/-in gegenüber ausdrücken, mitteilen und ins Gespräch kommen. Das Arbeiten mit Literatur, Musik und bildnerischen Mitteln gehört zu der ausdruckszentrierten Methode.

Wo und wann sie angewendet wird Beschäftigungstherapie wird stationär, teilstationär und ambulant angeboten. Im stationären Bereich finden beschäftigungstherapeutische Behandlungen in eigenen Abteilungen an psychiatrischen, psychosomatischen und psychotherapeutischen Kliniken statt. In Ausnahmefällen auch auf der Station, bei Bedarf direkt am Bett. Die Größe dieser Abteilung richtet sich nach den räumlichen und personellen Möglichkeiten der Klinik. In der Regel hat eine solche Abteilung mehrere Räume zur Verfügung, die Möglichkeiten bieten, mit verschiedenen Materialien (z. B. Ton, Holz, Metall, Leder, Peddigrohr, Pappe, Papier, Textilien) und den dazugehörigen Werkzeugen zu arbeiten. Teilstationär wird Beschäftigungstherapie in Tageskliniken und Tagesstätten angeboten und durchgeführt. Die ambulante Behandlung kann in freien Praxen sowie in sozialpsychiatrischen Ambulanzen der psychiatrischen Kliniken erfolgen.
Beschäftigungstherapie kann also im Akutstadium, im entaktualisierten sowie im chronischen Stadium der Erkrankung durchgeführt werden.

Empfehlungen für die Anwendung: Bei einer Manie bietet sich Einzeltherapie in einer möglichst reizarmen Umgebung an, da so die Patienten/-innen mehr Ruhe und Struktur erlangen können. Bei einer depressiven Erkrankung ist anfänglich Einzeltherapie sinnvoll, da die Patientin/der Patient hier die uneingeschränkte Aufmerksamkeit erhält und dadurch positiv unterstützt und bestärkt werden kann. So bald wie möglich sollte dann eine Gruppenbehandlung erfolgen, in der der/die Patient/-in durch die anderen Teilnehmer/-innen ein positives Feed-back bekommt, bzw. eine realistische Selbsteinschätzung entwickeln kann. Steht die Angst im Vordergund der Erkrankung, kann es auch sinnvoll sein, die Behandlung in einer Einzeltherapie zu beginnen. So ist mehr Raum und Zeit vorhanden, sich schrittweise mit dem Material, der eigenen Arbeitsweise und den damit verbundenen Ängsten auseinander zu setzen. Im Anschluss daran sollte, wenn möglich, eine Gruppenbehandlung erfolgen.

Welche Risiken es gibt Mit Patientinnen und Patienten, die noch sehr stark unter den krankheitsbedingten Symptomen leiden, vor allem bei psychotischen Erkrankungen, ist es in der Regel günstiger, nicht kreativ und ausdruckszentriert zu arbeiten. Hier besteht die Gefahr der Überforderung, besonders wenn emotionaler Stress nicht mehr ausgeglichen werden kann, bis hin zu einer psychotischen Dekompensation.
Bei hoher Dosierung der Medikamente ist Vorsicht geboten, da die eventuell auftretenden Nebenwirkungen die Patienten/-innen so extrem beeinträchtigen können, dass diese sehr schnell an ihre momentanen Grenzen gelangen. Die sonst positive Wirkung der BT kann dann durch zu frühe und eigentlich ungerechtfertigte Frustrationen ins Gegenteil umschlagen.

Was besonders wichtig ist In jedem Stadium der psychischen Erkrankung ist Beschäftigungstherapie zu empfehlen, da durch die methodische Breite jeweils gezielt auf den/die Patienten/-in eingegangen werden kann. Für akut psychotische, reizoffene, antriebsgesteigerte oder suizidale (und dadurch nicht gruppenfähige) Patienten/-innen ist eine Einzelbehandlung empfehlenswerter.
Besteht bei dem/der Patienten/-in eine geringe Frustrationstoleranz (z. B. durch beeinträchtigende Nebenwirkungen aufgrund einer hohen Dosierung mit Neuroleptika), so sollte dies in der Behandlung angesprochen werden, um die Patienten/-innen von möglicher ungerechtfertigter Selbstkritik zu entlasten.
Bei akut psychotischen Patienten/-innen empfiehlt es sich, nur solche Techniken anzubieten, die ein schnelles Erfolgserlebnis begünstigen. Neigungen der Patienten/-innen bzgl. der Materialien sollten mitberücksichtigt werden. Für die Motivation der Patienten/-innen ist es oft förderlich, Gegenstände anzufertigen, die einen Realitätsbezug schaffen. Es kann in der Behandlung sinnvoll sein, die Herangehensweise und den Umgang mit dem Material, beispielsweise eine hohe Leistungsanforderung an sich selbst, die Abwertung des eigenen Produktes, eine Neigung, sich mit seinem Arbeitsstück in der Gruppe zu isolieren, ein überhöhtes Selbstbild, oder eine ängstliche Umgangsweise mit dem Material, zu thematisieren.
Wichtig ist die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen! Mit dem behandelnden Arzt bzw. der Ärztin, dem Pflegepersonal auf der Station, den Sozialarbeitern/-innen und Krankengymnasten/-innen sollten die Behandlungsinhalte sowie die Perspektiven, die sich nach dem Klinikaufenthalt bieten, inhaltlich abgestimmt werden. Wendet sich der/die Patient/-in an eine freie Praxis für Ergotherapie, so ist es empfehlenswert, sich nach der Qualifikation des/der Therapeuten/-in zu erkundigen. Wichtig ist es zu wissen, ob der/die Ergotherapeut/-in Erfahrungen in der Behandlung mit psychiatrischen Patienten/-innen hat und ob er/sie zusätzliche Ausbildungen z. B. in Gestaltungs-, Kunst- oder Musiktherapie erworben hat. Es ist legitim und sogar ratsam zu fragen, ob die Arbeit supervidiert, d. h. mit einem/einer externen facherfahrenen Kollegen/-in durchgesprochen wird!

Was es kostet Ergotherapie ist eine Therapiemethode, die von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt ist. Verordnet der Hausarzt/die Hausärztin oder der/die Psychiater/-in Ergotherapie, so werden die Kosten von der Krankenkasse getragen.

Wenn Sie mehr wissen wollen/Adressen Beim Berufsverband der ErgotherapeutInnen können Listen von freien Praxen für Ergotherapie angefordert werden: Deutscher Verband der Ergotherapeuten (Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten) e. V., Postfach 2208, 76303 Karlbad, Tel. 07248/9181-0, Fax: 918171, www.ergotherapie-dve.de, E-Mail: info@ergotherapie-dve.de. Viele Informationen und interessante Links auf der Homepage der Aha-Initiativen für Ergotherapie: www.aha-netz.de.
Text: Ute Wurmstädt

Quelle: Fritz-Michael Sadre Chirazi-Stark, Fritz Bremer, Ingeborg Esterer: Wege aus dem Wahnsinn. Therapien, Begleitung, Selbsthilfe bei psychotischen Erkrankungen. Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe, Psychiatrie - Verlag, Bonn 2002.

                                                                                                                              


Rebirthing gehört zu den Methoden der Selbsterfahrung, die in den letzten Jahren eine große Beachtung und Zulauf fand. Es hat sich in den gut 20 Jahren seit seiner Entdeckung durch Leonard Orr in geradezu atemberaubenden Tempo zu einer der wirkungsvollsten, fundiertesten und umfassendsten Therapieform der heutigen Zeit entwickelt.

Durch eine bestimmte Atemtechnik - die Rundatmung - und die Kraft positiver Gedanken, werden frühere, negative Erfahrungen bewusst gemacht und angenommen. So lösen sich innere Konflikte; der einzelne erlebt tiefe Entspannung, eine Steigerung seiner Leistungsfähigkeit sowie mehr Lebensfreude. Auf dem Rebirthing basieren auch Therapieformen wie die

Integrative Atemtherapie
Die integrative Atemtherapie basiert auf den Grundlagen des Rebirthing, hat sich seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts aber als eigener Weg etabliert. In Deutschland hat allem das Institut für Ganzheitlich Integrative Atemtherapie von Tilke Plateel-Deur und Hans Mensink großen Anteil an der Weiterentwicklung diesere Methode. International haben sich die integrativen Atemtherapeuten in der IBF - International Breathwork Foundation zusammengeschlossen.

Dynamic Rebirthing
Mit Dynamic Rebirthing® lernen Sie eine Atemtechnik kennen, mit der das Gleichgewicht  zwischen Körper, Seele und Geist wieder harmonisiert wird. Durch das neue Atmen entspannen Sie sich restlos: Ihre Energie kommt wieder ins Fließen, die vorhandenen Blockaden lösen sich. Schließlich wird Ihre Lebenskraft wieder frei. Die Symptome Ihrer kraftzehrenden Lebensweise verschwinden.

Mehr: www.rebirthing.de 



Festgefahrene Konflikte in Familien sind fehlleitende und energieabsorbierende Störungen unseres Lebensvollzuges. Sie können auf zwei Ursachen zurückgeführt werden:
Traumatisierende Erfahrungen in der persönlichen Biographie, vor allem in der Zeit der ersten sieben Lebensjahre wie z.B. eine schwierige Schwangerschaft oder Geburt, Isolation (Spitalaufenthalt), Abwesenheit der Eltern, mangelnde Geborgenheit, Ablehnung durch die Eltern, Missbrauch.
Systemische Verstrickungen, d.h. unbewusste Bindungen an die Ursprungsfamilie oder -sippe, die die persönliche Entfaltung in Gegenwartsbeziehungen und im Beruf behindern.
Im Sichtbarwerden des Systems der Ursprungsfamilie und des gegenwärtigen Beziehungsnetzes gelangt das Wirken der zwischenmenschlich-dynamischen Kräfte ans Licht und weist die Richtung zur Auflösung von Verstrickungen. Die Arbeit macht sich die Feldenergien zu Nutze, die unter den Menschen zu einer "Ordnung der Liebe" tendieren. Wie in einem gut ausbalancierten Mobile findet jedes Mitglied den ihm gemässen Platz. Ans Licht gebracht verlieren die bisher unbewussten Verstrickungen ihre Kraft. Das daraus hervorgehende, neu ausbalancierte Beziehungsbild beginnt in der Folgezeit unvermeidbar seine heilende Wirkkraft zu entfalten.

Ein ausführlicher Artikel: "Systemaufstellungen - Lösungen für das Leben"

Eine Kurzinformation über Familienaufstellungen nach Hellinger



Kinesiologie ist ein Diagnose- und Therapieverfahren der alternativen Medizin, das sowohl Elemente aus der chinesischen Medizin, als auch der Chiropraktik, Ernährungs- und Bewegungslehre berücksichtigt. Ziel ist die Wiederherstellung eines gesunden Energieflusses im Körper. Die Kinesiologie basiert auf der Beobachtung des amerikanischen Chiropraktikers G. Goodheart in den 1960er Jahren, dass sich seelische und körperliche Störungen in einem plötzlichen Nachlassen der verfügbaren Haltekraft der willkürlichen Muskulatur äußern. Mittels sog. Muskeltests werden u. a. Funktionsstörungen von Körperregionen, Medikamente und Allergene, aber auch Therapieerfolge untersucht. 

Methoden der Kinesiologie:

Kinesiologisches Raumdesign (Wohnort und Arbeitsplatz als Kraftorte)
Kinesiologie, Grundlagen des Feng Shui, der Geomantie und das innere Wissen Ihres Körpers um Harmonie, verbinden sich hier zu einer neuen Methode der Raumgestaltung. Die Raumfunktion wird auf Ihre Persönlichkeit als Raumnutzer abgestimmt und optimiert.
Ist der Raum z.B. als Studienzimmer, Begegnungsstätte oder zur Entspannung gedacht? Falls es ein Arbeitsplatz ist, wie soll an ihm gearbeitet werden – ruhig oder kommunikativ, allein, mit Mitarbeitern oder mit Kunden?
Möchten Sie sich dort z.B. auf die eigene Gesundheit abstimmen... konzentrierter arbeiten oder einen spez. Lebensbereich betonen? Die Farben der Wände, Fenster und des Bodens, sowie die Stellung der Möbel im Raum werden kinesiologisch getestet und so optimiert.
In den Räumen entsteht Harmonie und eine ganz natürliche Ordnung: Arbeitsplätze werden zu kreativen Orten, Praxisräume zu Heilorten, das Zuhause zu einem Ort der Entspannung. Ihr Körper entspannt und regeneriert schneller, Sie fühlen sich harmonischer und haben wesentlich mehr Energie zur Verfügung als bisher.

Regulationsdiagnostik (früher: Neuralkinesiologie)
Die Kinesiologie ist eine Forschungsrichtung der Medizin, die sich mit der Funktion der Muskeln beschäftigt. Wissenschaftler haben festgestellt, dass nicht alle Muskeln im Körper gleichzeitig und gleichmäßig funktionieren und dass bei bestimmten Erkrankungen bestimmte Muskel-Gruppen in Mitleidenschaft gezogen sind.
Die Regulationsdiagnostik ist eine Testmethode, die erlaubt, den Funktionszustand und Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems zu erkennen und deren Behandlung zu steuern. Der Muskeltest kann im Stehen und im Liegen durchgeführt werden. Man kann direkt am Patienten testen, oder auch, wenn er selbst nicht testbar ist (z. B. durch eine Lähmung), in dem jemand „dazwischen geschaltet" wird.

Verschiedene Stressfaktoren können dazu führen, dass das autonome Nervensystem nicht richtig „reguliert":
• Schwermetalle (z. B. Amalgam, Quecksilber, Blei, Cadmium...)
• Chemisch-toxische Stoffe (z. B. Lösungsmittel, Lacke, Abgase...)
• Lebensmittel- und Umweltallergien (z. B. Gluten, Milcheiweiß..)
• Psychischer Stress (z. B. Ängste , erlebte Traumata, aktueller Streß...)
• Störfelder (z. B. Narben, wurzelbehandelte Zähne, chronische bzw. subakute virale oder bakterielle Erkrankungen)
• Strukturelle Bissstörungen, z. B. Kieferfehl¬stellungen (Okklusion)
• Geopathie (z. B. Elektrosmog durch Handys, Wasseradern...)

Wie eine kinesiologische Behandlung funktioniert, läßt sich am besten am Eisbergprinzip erklären. Bei einem Eisberg ragt nur etwa 1/7 der kompletten Größe aus dem Wasser. Der Rest liegt versteckt unter der Oberfläche. Wenn wir testen, sehen wir auch immer nur einen Teil des Ganzen. Wenn die Behandlungen einige Zeit durchgeführt wurde und die erste Schicht „abgearbeitet“ ist, verbessert sich auch die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems. Der Wasserspiegel sinkt, sozusagen, und die nächste Ebene wird sichtbar, bzw. testbar.
Die Regulationsdiagnostik eignet sich für die Diagnose und Therapie nahezu jedes Krankheitsbildes. Dabei kann sie hervorragend mit jeder anderen Therapie kombiniert werden  Auf der psychischen Ebene kann man ebenfalls kinesiologisch arbeiten. Damit ergibt sich aus der kinesiologischen Behandlung das Konzept einer ganzheitlichen Diagnose und individuellen Therapie für jeden Einzelnen.


Psychokinesiologie
Die Psychokinesiologie ist eine einfache und wirkungsvolle Verbindung von Körperarbeit und Psychotherapie. Sie kann im Unterbewußtsein gespeicherte seelische Konflikte bewußt machen, die daraufhin aufgelöst werden können. Oftmals haben Krankheiten oder Schmerzen „unerlöste“ seelische oder psychische Ursachen. Diese wurzeln wiederum meist in früheren traumatischen Ereignissen.
Körperliche Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. Ein Konflikt aus der Vergangenheit z. B. oder auch Leistungsdruck. Der Konflikt „schreit“ nach Erlösung. Das kann sich darin äußern, wenn man von etwas „die Nase voll hat“, „eine schwere Last auf den Schultern spürt“, oder es „läuft einem die Galle über“. Solche Redewendungen können auf einen Konflikt deuten, der sich nicht so offensichtlich an der Oberfläche befindet.
Psychokinesiologie kann bei akuten, wie chronischen Beschwerden helfen. Sie eignet sich z. B. bei Schmerzen, allergischen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, aber auch bei psychischen Problemen, wie Ängsten, Unsicherheit, Depressionen, Schulschwierigkeiten u.v.m. Die Psychokinesiologie unterstützt bei der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit, um damit auf dem eigenen Lebensweg voranzukommen.
Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests tritt der Therapeut in Kontakt mit dem Unterbewusstsein des Patienten. Auf diese Weise kommt er an versteckte oder nicht bewältigte Konflikte.
Der häufigste Grund, warum ein Trauma zu einem „unerlösten seelischen Konflikt“ wird, besteht darin, dass wir zum Zeitpunkt des Konfliktes nicht in der Lage sind, unsere Gefühle zu empfinden und/oder auszudrücken. So kann es passieren, dass ein ganz „banales“ Ereignis das Gehirn auf dem falschen Fuß erwischt.
Wir alle erleben von unserer Kindheit bis ins hohe Alter viele Konflikte. Und je weniger wir in einer Situation auf sie gefasst sind, desto schwerer können sie uns treffen und Spuren im Unterbewusstsein hinterlassen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange es zurückliegt – es können sogar Jahrzehnte vergehen, bis sich die ersten Symptome zeigen. In dieser Zeit können sich „Folge-Konflikte“ auflagern, die zu einer Verstärkung der Symptomatik führen. Aber auch diese „Tochterkonflikte“ können mit Hilfe der Psychokinesiologie „erlöst“ werden.

Ereignisse, die zu einem unerlösten seelischen Konflikt führen können, sind manchmal, wie gesagt, auch so banal, wie:
• Geburt von Geschwistern, aber auch die eigene Geburt
• Schulwechsel
• Bestimmtes Verhalten eines Lehrers
• Umzug
• Berufswechsel
• Beginn der Pubertät

Auch richtig einschneidende Ereignisse können zu Konflikten führen. Wobei dramatischere Geschehen in der Regel zu einer dramatischeren Symptomatik führen, z. B.:
• Sexueller Missbrauch
• Todesangst z. B. bei einem Autounfall
• Krankheit oder Tod eines nahestehenden Menschen
• Abtreibungen
• Trennung der Eltern
• Das Erleben / Überleben eines Krieges
• Sucht und Abhängigkeit

Mit Hilfe der Psychokinesiologie tasten sich Therapeut und Patient behutsam an unbewusste oder verdrängte Konflikte heran, so dass sie wieder erinnert werden können, um sie dann zu „erlösen“. 

Touch For Health - Gesund durch Berühren
Touch for Health ist aus der Angewandten Kinesiologie Ende der 60er Jahre von Dr. John Thie, Chiropraktiker, entwickelt worden, um dem Laien eine Methode zur Gesundheitsvorsorge und Selbsthilfe an die Hand zu geben. Viele - später entwickelte - kinesiologische Methoden haben ihren Ursprung im Touch for Health. Es ist das inzwischen bewährteste und weltweit am meisten verbreitete System der Kinesiologie. Touch for Health verbindet das naturwissenschaftliche Wissen der modernen westlichen Medizin mit Kenntnissen der östlichen Heilkunst (Akupunktur). Zur Diagnose wird der Muskeltest der Kinesiologie eingesetzt, um dann mittels Massage lymphatischer Reflexpunkte, Kontaktieren von Kopfpunkten für das Blutsystem, Massagen der Wirbelsäulen-Reflexe, Ausstreichen der Meridiane, massieren der Muskelansätze und energetische Übungen - einen Energieausgleich zu erzielen. Eine prophylaktische und haltungsverbessernde Körperarbeit, die auch vom Laien leicht erlernbar ist. Touch for Health kann zur Direktanwendung eingesetzt werden und bei verschiedenen Beschwerden befreiend und verbessernd wirken. 
  
Physioenergetik  Three in One Concepts  N.O.T. - Neurale Organisations Technik 



Eine auf den englischen Neurologen H. Head zurückgehende Therapieform, die durch Beeinflussung umgrenzter Haut- bzw. Reflexzonen (Head'sche Zonen) mit Hilfe von Kältereizen oder Massage zur Behandlung hiermit über Nervenbahnen verbundener Organe eingesetzt wird. Besonders viele Reflexzonen werden den Füßen zugeordnet, was zur Entwicklung der Fußreflexzonenmassage führte.
Die Fußreflexzonentherapie beruht auf der Entdeckung und Entwicklung des Dr. Fitzgerald. Er teilte den Menschen gedanklich in 10 Längszonen auf und fand heraus, dass innerhalb eines jeweiligen Abschnittes alles miteinander verbunden ist.
Im Laufe der Zeit stellte man fest, dass die Füße besonders empfänglich für diese Therapie sind. Der gesamte Mensch wird reflektorisch auf den Fuß projiziert. Die rechte Körperhälfte ist am rechten Fuß zu finden und die linke dementsprechend am linken Fuß
So kann man den gesamten Menschen auch gut über den Fuß behandeln. Es hat aber bis heute keine ernsthafte wissenschaftliche Untersuchung über die Wirkungsweise der Therapie stattgefunden. Empirisch hat sich durch zigfache Behandlungen erwiesen, dass die Reflexzonenmassage eine hochwirksame Behandlungsmethode darstellt. Pfarrer Kneipp hat z.B. in seinem Buch "Meine Wasserkur" in verschiedenen Zusammenhängen die Füße 44mal erwähnt, die Hände hingegen nur 4 mal. Reaktionen auf die Behandlung sind als Heilphasen anzusehen.
Die Anwendungsbereiche der Reflexzonenmassage am Fuß sind breit gefächert.
Die Therapie kann z.B. von Migräne oder Kopfschmerzen befreien. Sie ist eine gute Umstellungstherapie bei vom Heuschnupfen geplagten Patienten.
Auch Verdauungsstörungen und Hörsturz-Nachbehandlungen sind zum Beispiel günstig zu beeinflussen. Diese Methode harmonisiert den gesamten Menschen. 


Dr. Bates vertrat als erster die Idee, dass das Sehen korrigiert werden kann. Die offizielle Meinung der Augenärzteschaft war (und ist vielerorts noch immer), dass Fehlsichtigkeit nicht korrigiert werden kann; seine Ideen galten daher als äusserst umstritten. Während der gesamten Kontroverse blieb jedoch eine unausweichliche Tatsache bestehen: dass zumindest in einigen Fällen sich die Sehfähigkeit tatsächlich verbesserte!
Wie konnte es noch Zweifel geben bei Erfolg? Einige seiner Erfolge bezogen "organische" Sehstörungen mit ein wie Glaukom, grauer Star und Retinitis pigmentosa.
Eine von Dr. Bates' Grundannahmen war, dass jede Sehstörung stets von einem besonderen mentalen Zustand begleitet ist. Weitere Forschungen von Charles Kelley aus dem Radix Institut zeigten, dass bestimmte mentale Zustände mit jeder Art von Sehschwäche einhergehen. Erfahrung zeigen, dass die "Sicht" einer Person in der Tat eine Metapher für deren Bewusstseinszustand ist, dass die Seinsweise einer Person unmittelbar zusammenhängt mit der Art und Weise, wie sie sieht.
Traditionell nahm man an, dass das Auge, wie eine Tubuskamera arbeitet, wobei der Prozess der Scharfeinstellung durch Funktionen innerhalb des Auges erfolgt, etwa durch die Bewegung der Ziliarmuskeln, die die Dicke der Linse variieren. Dies war als die Helmholz-Theorie bekannt. Dr. Bates vertrat die Auffassung, dass das Auge mehr wie eine Balgenkamera funktioniert. In diesem Fall ist die Länge des Augapfels variabel; sie wird durch die äusseren Muskeln kontrolliert, die jeden Augapfel umschliessen. 


(Überbegriff für verschiedene Therapierichtungen) ist die jüngste und modernste Therapierichtung. Sie grenzt sich bewusst von den älteren Schulen der Psychoanalyse und Verhaltenstherapie ab. Maslow, einer der Gründer der Humanistischen Psychotherapie, beschäftigte sich besonders mit dem gesunden Menschen in seiner Ganzheit. Ganzheit bedeutet, das menschliche Verhalten, Denken und Fühlen im Zusammenhang zu sehen. Ziel der Humanistischen Psychotherapie ist die Selbstverwirklichung und Entfaltung des Individuums, das Hineinwachsen in das ureigene Potential.

Nach Abraham Maslows Beobachtungen entfalten wir unser Potential zur Ausbildung von spezifisch menschlichen Eigenschaften und Werten verlässlich nur dann, wenn unsere Grundbedürfnisse in der frühen Entwicklung befriedigt oder in späteren heilsamen Beziehungen als befriedigbar erlebt wurden. Humanistische Therapie hat demnach die Aufgabe, eine heilsame Beziehung aufzubauen, die es der in der Entwicklung steckengebliebenen Persönlichkeit möglich macht, sich von der Fixierung auf immer wieder neue Befriedigung von Mangelbedürfnissen zu lösen, die im Dienst an einem Ich-Ideal gebundenen Kräfte frei zu setzen und ihre Kreativität zu entfalten für ein Leben gemäß ihrer spezifisch menschlichen Eigenart als eine aufs Wesen ausgerichtete Person. Humanistische Psychotherapie bedeutet therapeutische Praxis, die sich von den Erkenntnissen der Humanistischen Psychologie ableitet. Sie umfasst ein breites und differenziertes Spektrum von unterschiedlichen gegenwarts- und körper- und personbezogenen Methoden, die weniger auf Symptombeseitigung und mehr auf die Entfaltung des menschlichen Potentials ausgerichtet sind. 


 


Coaching ist ein interaktiver, personenzentrierter Beratungs- und Betreuungsprozess, der berufliche und private Inhalte umfassen kann. "Interaktiv" bedeutet, dass im Coaching keine Dienstleistung am Klienten vollzogen wird, sondern Coach und Klient gleichermaßen gefordert sind und auf gleicher "Augenhöhe" zusammenarbeiten.

Dem Klienten wird keine Verantwortung abgenommen. Coaching ist individuelle Beratung auf der Prozessebene, d.h. der Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondern begleitet den Klienten und regt dabei an, wie eigene Lösungen entwickelt werden können.

Coaching ist keine Beratung "von der Stange", sondern richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Klienten. Als Prozessberater ist der Coach kein Besserwisser, sondern hilft dem Klienten, eigene Lösungen zu finden. Coaching zielt immer auf eine (auch präventive) Förderung von Selbstreflexion und -wahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Selbstwahrnehmung des Klienten soll gefördert werden, d.h. blinde Flecken werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden erkannt und in der Folge ergeben sich auch neue Handlungsmöglichkeiten, die vorher nicht gesehen wurden.

(Wir bedanken uns für diesen Text bei Niels Koschoreck)

Methoden des Coaching:

wingwave Kurzzeit-Coaching
wingwave-coaching ist ein neues Kurzzeit-Coaching-Konzept mit einer sehr effektiven Kombination aus bereits bewährten psychologischen Coaching-Elementen. Es vereint Bilaterale Hemisphärenstimulation, wie beispielsweise "wache" REM-Phasen (Rapid Eye Movement = schnelle Augenbewegungen), Neurolinguistisches Programmieren und Kinesiologie.



Schamanismus ist eine seit Jahrtausenden weltweit unverändert angewandte Methode, das menschliche Bewusstsein für die Problemlösungen unserer alltäglichen Wirklichkeit einzusetzen. Im Gedankengut des Schamanismus steht der Mensch als vollkommene Wesenheit im Mittelpunkt. Die schamanische Arbeit ist darauf ausgerichtet, die menschliche Seele zu vervollständigen und alles, was nicht zu diesem Menschen gehört, zu entfernen. Energetische Verknüpfungen, die sich durch den Kontakt mit anderen Menschen gebildet haben, werden gelöst. Abgespaltene Persönlichkeitsanteile, sog. Seelenteile werden wieder integriert. Energetische "Eindringlinge", die den Energiefluss im Körper stören, werden entfernt, so dass die Selbstheilungskräfte frei arbeiten können. Durch die Arbeit und den Kontakt zu den eigenen Krafttieren und Helfern aus der nichtalltäglichen Wirklichkeit der geistigen Welt wird der Mensch gestärkt und in seiner Entwicklung begleitet. Das Ergebnis ist  wieder ein eigenständiges, vollständiges und lichtvolles Wesen voll Kraft und Lebensfreude.

Visionssuche
Die Visionssuche (vision quest) ist ein altes Ritual der Selbstheilung und Sinnsuche. Der Mensch tritt heraus aus seinem All-tag und folgt dem in vielen Mythen beschriebenen Weg des Helden / der Heldin. Auf diesem Weg erfolgt eine Initiation, in der sich der Mensch einer Herausforderung, seinem Schatten stellt und sich mit ihm verbindet. Daraus entsteht die Kraft und Klarheit für Neues und die Fülle des Lebens. 
 
Themen:
·   berufliche Neuorientierung
·   eine alte Beziehung beenden, eine neue Beziehung beginnen
·   Abschied nehmen
·   Abhängigkeiten und behindernde Lebensmuster zurück lassen
·   Das Leben neu gestalten
·   Sich tief mit dem Leben verbinden 
 
Der Prozess:
Nach gründlicher Vorbereitung gehen die Teilnehmer vier Tage und Nächte alleine in die Natur. Die Sicherheit des Einzelnen hat dabei höchste Priorität. Das Fasten während dieser Zeit unterstützt die innere und äußere Wahrnehmung. Die Natur wirkt dabei in ganzem Sinne heilend. Nach ihrer Rückkehr erzählen die Visionssuchenden ihre Geschichte. Diese wird von den Leitern widergespiegelt so dasss jeder Einzelne in seinem Erleben gestärkt und unterstützt wird. Die Integration in den Alltag schließt das Seminar ab.

Limpias (Reinigungen)
Limpias sind wichtig, sind grundlegende Basis im Curanderismo, da alles, jeder Weg, jede Bitte um die Hilfe der Geister, jeder Neubeginn mit einer Limpia, einer Reinigung beginnt. entweder werden Pflanzenbüschel mit Agua Espiritual getränkt oder mit dem Rauch bestimmter Kräuter und Harze Häuser gereinigt, Geschäfte, Banken, Plätze, Menschen von allem befreit was weg soll. Niemandem ist es zu blöde zum Curandero zu gehen um sich reinigen zu lassen. Keine esoterische Märchenwelt in der sich verschrobene Flüchter in stillen Ecken treffen um über Licht und Liebe zu philosophieren sondern gelebte, öffentliche Auseinandersetzung mit Energie, Spiritualität, Ganzheitlichkeit...


Die Biodynamische Körper-Psychotherapie wurde von der norwegischen Diplom-Psychologin und Physiotherapeutin Gerda Boyesen, Mitte der 50er Jahre, entwickelt. Es handelt sich um ein wissenschaftlich anerkanntes, nicht provozierendes, tiefen-psychologisch fundiertes Verfahren, das einen Zugang zu tieferen Schichten der Persönlichkeit, insbesondere zu frühen Verletzungen aus der vorsprachlichen Entwicklungszeit, über den direkten Körperkontakt ermöglicht. Dabei besteht eine akzeptierende Grundeinstellung zu psychologischen Widerständen, die als schützend gedeutet werden. Neben der direkten Körperarbeit werden, wie üblich in einer tiefenpsychologisch fundierten Therapie, aufsteigende Emotionen, aktuelle Konflikte, Träume, freie Einfälle, begleitend bearbeitet.

Was bewirkt diese Therapie?
Biodynamik heißt: „die Bewegung des Lebens“. Dies bezieht sich auf den natürlich, spontanen Fluss der Lebensenergie, die uns bewegt, beseelt und lebendig macht. Das grundlegende Ziel der Biodynamische Körper-Psychotherapie ist die Wieder-herstellung der natürlichen Zirkulation dieser Lebensenergie, Libidozirkulation genannt. Bei Bearbeitung der verspannten Muskeln, des gestauten Gewebes und der Wiederherstellung der gesunden Atemwelle, treten verdrängte Emotionen spontan wieder hervor und können bearbeitet werden: Der Körper entspannt sich und die Lebensenergie fließt wieder frei.Dies führt zur Anregung der Selbstregulation und Selbstheilung. Es entstehen Gefühle von Wohlergehen, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und positiver Lebensspannung.

Behandlungsmethoden:
Deep Draining, die Psychoanalyse am Körper: Der Begriff Deep Draining bezeichnet die tiefe Drainage, also den Abtransport, der neurovegetativen Stauungsflüssigkeit aus den verschlackten Gewebeschichten und den kontrahierten Muskelpartien. Systematisch wird in der Massagetherapie der Körper auf Knochen, Bindegewebe, Muskel, Haut und Aura von der verkörperten Neurose, gereinigt. Die gesunde Atemwelle wird durch Atemimpulse angeregt und die gesunde Körperhaltung wiederhergestellt.

Biodynamische Massage: Bei den Biodynamische Massagen wird mit Hilfe des Stethoskops auf allen Schichten des Körpers gearbeitet. Unterschiedliche Behandlungsformen ergeben sich durch verschiedenen Intention, mit denen die Behandlung gegeben wird: Massagen können mit einer vitalisierenden, harmonisierenden, provozierenden, sedierenden, verteilenden, oder bestätigenden Intention gegeben werden.

Biodynamische Psychotherapie: Kernstück der Biodynamischen Psychotherapie bildet die von Reich stammende Vegetotherapie, die in der Biodynmaik weiterentwickelt wurde. Dies ist eine tranceinduzierte psychodynamische Arbeit, die im tiefen Entspannungszustand den Zugang zu verdrängten Konflikten und Emotionen wiederherstellt.

Diese können nun durch ein breites Spektrum meist tiefenpsychologisch fundierter Methoden auf emotionaler, mentaler und körperlicher Ebene wahrgenommen, bearbeitet und in das Bewußtsein integriert werden.

(Wir bedanken uns für diesen Text bei der Gesellschaft für Biodynamische Psychologie/Körperpsychotherapie (GBP e.V.). Weitere Infos finden Sie unter www.gbpev.de)


Die Charakteranalyse entwickelte Wilhelm Reich zur Vegetotherapie weiter. Hierbei geht es nicht mehr primär um psychische Inhalte, sondern auch um das Lösen chronischer Muskelverspannungen. Diese sind nach Reichs Erkenntnissen Produkt einer dauernden Verdrängung von starken Bedürfnissen, triebhaften Impulsen und starken Affekten. Werden diese Muskelpanzerungen oder der Charakterpanzer gelöst, stellt sich meist von selbst die Erinnerung an das Verdrängte ein - zusammen mit "vegetativen Entladungen". Eine zentrale Rolle hierbei spielt die Atmung, das Lösen und Entspannen der Atemmuskulatur und der Atemhilfsmuskulatur.

Wilhelm Reich stellte bei den meisten Patienten eine chronische Bauchspannung fest, welche den vegetativen Fluß im Solarplexus blockiert. Es scheint, als hätten sich viele Menschen aufgrund frühkindlicher Affekthemmung eine dauerhafte Einatmungshaltung angewöhnt, um ihre Gefühle nicht durchbrechen zu lassen. Zugleich entdeckt Reich auch den Orgasmusreflex, ein Indikator für die orgastische Potenz, welche das Therapieziel darstellt.

Eingebettet in die weiterentwickelten Methoden der Körperpsychotherapie stellt die Vegetotherapie eine sehr wirkungsvolle und zugleich sanfte Methode dar.


Grundlage der Feldenkrais-Arbeit ist ein tiefes Verständnis der menschlichen Lernprozesse. An der Basis, und wichtig das ganze Leben lang, steht das sogenannte organische Lernen. Damit lernen wir stehen und verstehen, gehen und sprechen, Unterscheiden und uns Ausdrücken, unsere Hände gebrauchen und vieles mehr.
Organisches Lernen wird sichtbar, wenn wir Kinder beobachten, wie sie ihre Möglichkeiten und Grenzen ausloten und die Welt kennen lernen. Sie entdecken die verschiedensten Arten der Fortbewegung, – sie rutschen, robben, kriechen und krabbeln, ohne dass ihnen das irgend jemand vormacht. Sie sind Meister ihres eigenen Lernprozesses und schöpfen ihre Motivation aus der tiefen Befriedigung, die sie beim Entdecken eigener Lösungen empfinden.

Können Sie sich erinnern, wie Sie Fahrrad fahren oder Schwimmen gelernt haben? Auch das war organisches Lernen!

Feldenkrais ist wahrscheinlich die einzige Lernmethode, die sich systematisch mit dieser Art des Lernens befasst. Damit können wir die Grundlagen unseres Denkens, Fühlens, Wahrnehmens und Handelns erreichen, und unser Potenzial erweitern.
Die Art und Weise, wie wir das Thema Lernen angehen, ist sehr „unakademisch“ – wir nutzen Bewegung als Medium.

Warum sich bewegen um zu lernen?
Die Entwicklung vom abhängigen Baby zum selbständigen Erwachsenen ist ein Lernprozess, in dem Berührung und Bewegung von entscheidender Bedeutung sind. Berührung und Bewegung bilden den Kern der Feldenkrais-Methode. Alle Aspekte menschlichen Erlebens und Handelns fließen darin zusammen: in seinem Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Handeln ist die gesamte Persönlichkeit eines Menschen versammelt. Die sinnliche Erfahrung der Bewegung, das Lernen am eigenen Leib, steht im Zentrum der Feldenkrais Praxis.

„Wer keine Fehler macht kann auch nicht lernen." (Moshé Feldenkrais)
„ Lernen ist üben, ohne zu wiederholen“ ( Nikolai Bernstein, Neurophysiologe)

Für den Lernprozess á la Feldenkrais stehen zwei Wege zur Verfügung:

-- Bewusstheit durch Bewegung findet in der Regel in einer Gruppe statt. Dabei wird eine Bewegung auf leichte und spielerische Weise mit verschiedenen, ungewohnten Variationen erforscht. Mal hebt und senkt man einen Arm, rollt sich vom Rücken auf die Seite oder öffnet auch nur den Mund, bewegt den Unterkiefer, nickt mit dem Kopf und wippt mit dem Becken dazu...

Geübt wird nicht die Bewegung an sich sondern die Wahrnehmung: wie mache ich diese Bewegung – wie schnell, wie langsam, mit welchem Kraftaufwand, wie harmonisch?
Dabei wird Anstrengung reduziert und Koordination verbessert, neue Wege werden erforscht und sogar zu langjährigen Gewohnheiten tauchen Alternativen auf.
Das Nervensystem nimmt feinste Unterschiede wahr und wählt, weil es einfach mehr Spaß macht, die einfachste, eleganteste, leichteste Lösung. Und die wird im Alltag wirksam. 
 
-- Funktionale Integration wird in Einzelarbeit angewandt. Dabei liegt man (in bequemer Kleidung) auf einer niedrigen, breiten Liege und wird durch sanfte aber klare Berührungen bewegt. Mal wird der Kopf gerollt oder gehoben, mal ein Bein oder Arm gebeugt oder durch sanften Druck oder Zug an Verbindungen z.B. zwischen Becken und Brustkorb ‚erinnert‘. Die Einzelarbeit basiert auf den gleichen neurophysiologischen Zusammenhängen wie die Gruppenarbeit, ist jedoch individuell auf die speziellen Bedürfnisse des Lernenden ausgerichtet. Feldenkrais-Lehrer spüren unwillkürliche Muskelaktivität auf, die den Spielraum der Bewegung begrenzt. Die Aufforderung: „Entspannen Sie sich!", hilft hier nichts. Über Berührung und Bewegt-Werden durch den Lehrer oder die Lehrerin wird Neues sinnlich wahrgenommen und kann dann ins Bewegungsrepertoire des Alltags aufgenommen werden. Selbst eingefleischte Verhaltensweisen lassen sich in neue Möglichkeiten verwandeln. Die Resultate sind oft eindrucksvolle und elementare Veränderungen.

Moshé Feldenkrais, nannte das: „....das Unmögliche möglich, das Mögliche leicht, und das Leichte elegant machen." 

 ... im orthopädischen Kontext
Sehr viele Menschen finden den Weg zu Feldenkrais, weil sie von chronisch gewordenen Hüft-, Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen geplagt werden oder nach Unfällen ihre ursprüngliche Beweglichkeit verloren haben. Nicht selten hat eine lange Odyssee sie durch die diversen Facharzt- und Krankengymnastikpraxen, Reha-Einrichtungen und Rückenschulen geführt, und dennoch leiden sie weiterhin an Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Da Feldenkrais-LehrerInnen sich mit dem gesamten Menschen, seinem Nervensystem, Gewohnheiten und dem vorhandenen Potenzial (dessen, was gut geht) befassen, sind auch in diesen Fälle große Erfolge möglich. FeldenkraislehrerInnen helfen ihren SchülerInnen dabei, die Fixierung auf den schmerzenden Körperteil zu lösen und sich insgesamt wieder als zusammenhängenden, fließenden Organismus zu empfinden. Die nicht auf Intervention sondern auf Selbstheilung (genauer: Selbsterkenntnis des Nervensystems) zielende Feldenkrais-Arbeit stimuliert ein fast passiv anmutendes, neurologisch jedoch höchst aktives Geschehen. Dabei kommt es oft zu auch Fachleute überraschenden Ergebnissen.

Eine Klientin berichtet:
„Sehr früh in meinem Leben musste ich eine halbjährige Spritzenkur beim Orthopäden machen. Wirbelsäule, Hüftgelenke und einige andere Knöchelchen waren (amtlich bestätigt) lädiert. Trotz Medikamenten und Spritzen erlebte ich große Bewegungseinschränkungen und öfters auch starke Schmerzen; außerdem riet man mir zu einer Operation der Hüftgelenke. Irgendwann stieß ich auf Feldenkrais und ging, mein linkes Bein leicht nachziehend, zu einem Kurs mit dem etwas befremdlichen Namen „Bewusstheit durch Bewegung". Als erstes verschwand mein leichtes Hohlkreuz. Dann waren nach einer Feldenkrais-Lektion meine Beine plötzlich ausgeglichen, obwohl ich bis dahin doch mit einem kürzeren linken Bein gelebt hatte. Kaum zu fassen: ich war gerade! Seither habe ich das Empfinden, als hätten sich meine Beine anders „eingehängt". Wann ich zum letzten Mal beim Orthopäden war, weiß ich nicht mehr."

...im psychotherapeutischen und psychosomatischen Kontext

Die Prinzipien der wertneutralen Beobachtung seiner selbst und der Aufmerksamkeit für den Moment kommen dem Ziel psychotherapeutischer Arbeit sehr nahe: Feldenkrais-SchülerInnen müssen nichts ‚können’, sie brauchen sich weder ständig mit dem Können anderer zu vergleichen, noch tun sie, was sie hier tun, um jemand anderen als sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.
Die Erfahrung, durch das Gegenteil von Anstrengung zu einer neuen ‚Leichtigkeit des Seins’ kommen zu können, kann schließlich in den sozialen Alltag integriert werden: mehr Achtsamkeit mit sich selbst lässt schneller erkennen, ob und wie eine Situation gemeistert werden kann. Sie führt zu einer klareren Wahrnehmung eigener Interessen und Grenzen und zu einem flexibleren Reagieren im sozialen Kontext.
Tatsächlich wird Feldenkrais auch im psychosomatischen Kontexten gezielt eingesetzt. So schreibt Prof. Dr. Dr. med. Stephan Ahrens, Chefarzt der Leiter der Psychosomatischen Abteilung des Akademischen Lehrkrankenhauses der Universität Hamburg über die dortigen Erfahrungen mit der Feldenkrais-Methode: „Diese waren so positiv, dass mir heute ein klinisch-psychosomatisches Angebot ohne diese Behandlungsmöglichkeit kaum sinnvoll erscheint. " 

 ... mit Menschen, die von Multipler Sklerose betroffen sind
MS-Betroffenen kann oft wirksam geholfen werden. Hierfür wird das weiterhin bereit stehende Potenzial der SchülerInnen genutzt, ihre Aufmerksamkeit zu lenken und ohne Vorurteil die vorhandenen Fähigkeiten zu spüren und evtl. wieder auszuweiten. Dadurch wird das eigene Körperbild derart beeinflusst, dass – je nach Ausprägung der Krankheit – mit Verbesserungen im Gleichgewicht und in der Fein- und Grobmotorik (Sprechen, Greifen, Gehen) gerechnet werden kann.
Viele Spezialkliniken sowie mehrere Landesverbände der Deutschen Multiplen Sklerose-Gesellschaft bieten seit Jahren Kurse in der Feldenkrais-Methode an.

Frau G., Anfang Dreißig und seit drei Jahren von MS betroffen, sitzt seit einiger Zeit im Rollstuhl und beschreibt ihre Erfahrung mit der Funktionalen Integration.
„Zuerst konnte ich nur mit viel Muskelkraft und Konzentration frei aufrecht sitzen. Nach der ersten Stunde war es leicht geworden: ich saß wie von selbst, es fühlte sich an, wie wenn das Skelett plötzlich weiß, wie man richtig und natürlich aufrecht sitzt. Nach der zweiten Stunde fiel mir besonders das angenehme Gefühl im ganzen Körper auf, wie ein Kribbeln zeigte es meine Lebendigkeit an, drückte Aufmerksamkeit und Bewusstwerdung aus..

Nach jeder Stunde kann Frau G. (gestützt) besser gehen, fühlt sich sicherer und leichter und braucht weniger Kraft dafür. Zwar gibt es immer wieder ‚Rückfälle’, was ihre Stimmung und einzelne Fertigkeiten anlangt. Insgesamt aber hilft ihr das neue Körperwissen zu einer größeren Annahme dessen, was gerade ist und zu einem gewissen Optimismus, dass immer wieder Verbesserungen erreicht werden können. ...für Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma
Seit 1995 arbeitet eine Feldenkrais-Lehrerin im Therapie Zentrum Burgau, einer Einrichtung zur Rehabilitation von Menschen mit schweren erworbenen Hirnschädigungen, mit der Feldenkrais-Methode. Nach ihrer Erfahrung wird gerade in der Arbeit mit diesen Menschen die Neuvernetzung des Nervensystems durch die Anwendung der Feldenkrais-Methode sehr deutlich. Verbesserungen zeigen sich im Bereich der meist stark gestörten Bewegungssteuerung, der Orientierung, der Sprache, sowie in dem zunehmenden Verständnis für alltägliche Handlungen und soziale Situationen. Auch beim Wiederaufwachen aus dem Koma sind deutliche Effekte zu erkennen. 

siehe auch www.feldenkrais.de


„Das zentrale Verlangen des Körpers ist, gefühlt zu werden.“ Arthur Janov

Wir sind fühlende Wesen, und als fühlende Wesen, diese, unsere Natur, das Fühlen in uns zu verleugnen und zu unterdrücken kostet einen hohen Preis: Wir sind nicht mehr wir selbst. In unserer Kindheit hat das unser Überleben garantiert, aber gleichzeitig ein tiefes Leid in uns bewirkt. Die meisten Menschen tragen in sich einen tief verborgenen Schmerz über den Mangel, von ihren Eltern mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen nicht wirklich wahrgenommen und respektiert worden zu sein, was bedeutet hätte, angenommen und geliebt zu werden, so, wie man ist. Und dieses Trauma liegt allen anderen traumatischen und schmerzlichen Erfahrungen zugrunde.

Primärtherapie ist der wunderbare Weg, all diese Schmerzen zu fühlen, von unsäglichen Spannungen befreit zu werden, sich seiner eigenen Geschichte bewußt zu werden, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen zu lernen, und so die Chance zu bekommen, wirklich das eigene Leben leben zu können.

Was sind neurotische Erkrankungen? Neurose ist die Krankheit, unter der die meisten Menschen tagtäglich leiden. Sie reicht von Kontaktschwierigkeiten, Gefühlen der Einsamkeit, Wertlosigkeit, Angst, dem Mangel an Gefühl, Hunger nach Liebe, körperlichem Unwohlsein, ständigem Druck, sexuellen Schwierigkeiten, Sich-beobachtet-fühlen, Mangel an Urvertrauen, Niedergeschlagenheit, festgefahrenen Denkmustern, dem Gefühl, nicht richtig DA-ZU-SEIN bis zu Panikattacken, Zwangsverhalten, Sucht und körperlichen Manifestierungen wie Magenprobleme, Verdauungsstörungen, Kreislaufbeschwerden, chronische Erkrankungen, Allergien, rheumatische Erkrankungen etc.

Primärtherapie wurde Ende der 60iger Jahre in den USA von Arthur Janov entwickelt und ist in Deutschland 10 Jahre später unter dem Buchtitel „Der Urschrei“ schnell bekannt geworden.

Die Primärtherapie ist wissenschaftlich fundiert, hat sich seit 30 Jahren bewährt und wird weltweit praktiziert. Sie hat sich zunehmend als eine der anspruchvollsten und erfolgreichsten Entwicklungen auf dem Gebiet der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapien erwiesen.

Die Integrative Primärtherapie (IPT) geht über Janov hinaus. Sie wird praktiziert von deutschen PrimärtherapeutInnen, die sich zusammengeschlossen haben in der Gipt e.V. (Gesellschaft f. Integrative Primärtherapie) und dort gemeinsam forschen und entwickeln. Die IPT bezieht die Erkenntnisse der Transpersonalen Psychotherapie, der Systemischen Therapien und der Prä- und Perinatalen Psychologie und geistig-spirituelle Wirklichkeiten mit in den therapeutischen Prozess ein. Die IPT vertritt ein ganzheitliches Menschenbild, in dem alte und neue Denkansätze verbunden werden (siehe www.integrative-primaertherapie.de)


Mediation ist eine Methode, die im Bereich der gewaltfreien Konfliktbearbeitung anzusiedeln ist. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Konfliktpartner fähig sind, die für sie akzeptable Lösung gemeinsam zu finden. Das setzt natürlich voraus, dass die Beteiligten wieder in ein Gespräch kommen, das konstruktiv ist, so dass alle Meinungen und Sichtweisen gehört werden.
Dazu brauchen die meisten Menschen in Konfliktsituationen Unterstützung in der Person eines Mediators, einer Mediatorin. Sie übernehmen diese Aufgabe - ohne dabei Vorschläge zu machen, Verurteilungen auszusprechen oder Partei zu ergreifen.
Bei Mediation geht es um Einsicht - nicht um Rechthaberei. Es gibt keine Verlierer. Beide Parteien können im konstruktiven Gespräch nur gewinnen.
Mediation ist vornehmlich eine verbale Methode. Das bedeutet, dass das Sich-Mitteilen (Fakten und Gefühle) und das gegenseitige Zuhören eine wichtige Rolle spielen. Dass dies in richtiger Weise geschieht und dass tatsächlich die richtigen Konfliktpunkte herausgearbeitet werden, das ist die Arbeit der MediatorInnen.
Mediation beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und niemand darf dazu gezwungen werden. Mediation ist aber auch eine andere Denkweise - eine uns oft ungewohnte Form des Reagierens. Es geht darum, verschiedene Aspekte zu betrachten, offen, ehrlich und kreativ zu sein. 


Die Fehler in der heutigen Ernährung lassen sich auf 3 Ursachen zurückführen: Es wird zu viel und zu fett gegessen und zu viel Alkohol getrunken. Zu viel heißt, dass die Energieaufnahme, also die Kalorien, die man über die verschiedenen Nahrungsmittel am Tag aufnimmt, den Energieverbrauch übersteigen.
Energieaufnahme und Energieverbrauch kann man sich also als eine Waage vorstellen, die auf beiden Seiten ausgeglichen sein sollte. Übersteigt die Energieaufnahme (kcal) den Energieverbrauch, der sich aus Grundumsatz und Leistungsumsatz zusammensetzt, wird diese überschüssige Energie in Form von Fett gespeichert. d.h. es entwickelt sich Übergewicht. Ist die Energieaufnahme dagegen zu niedrig im Verhältnis zum Energieverbrauch entwickelt sich Untergewicht.
Die Ernährungsberatung richtet sich an diejenigen, die auf Grund einer Fehlernährung erkrankt sind oder deren Erkrankung durch falsche Ernährung mitverursacht wurde. Die Ernährungsberatung ist auch für Personen gedacht, bei denen eine Ernährungsumstellung die Therapie unterstützen kann.
Ziele der Ernährungsberatung sind unter anderem Aufklärung und Beratung zu fehlbedingter Ernährung, Motivation zu gesundem Essverhalten, Vermittlung einer gesundheitsbewussten Ernährungsweise und die Förderung eines gesunden Essverhaltens. Ziele sind ebenfalls, Beschwerden zu lindern sowie den Medikamentenverbrauch zu reduzieren.

Links zum Thema: www.nutrition-consulting.de

Ganzheitliche Gewichtsreduzierung: www.metabolic-balance.de 

 

Kalorienzähler & Co. Dieser interaktive Rechner gibt Ihnen schnelle und einfache Antworten, um Sie in Ihrer ganz persönlichen Ernährungplanung zu unterstützen. 

Persönliche Ernährungsanalyse Ob Sie sich optimal ernähren oder was Sie ggf. verändern sollten, erfahren Sie hier mittels einer kostenpflichtig erstellten Computeranalyse. 

Interaktiver BMI-Rechner Überprüfen Sie schnell und einfach Ihr Gewicht.

Diskussionsforum Suchen Sie Tipps zur richtigen Ernährung oder wollen Sie sich mit anderen austauschen? Unser Expertenforum gibt Antworten. 

Näheres unter: http://www.m-ww.de/gesund_leben/ernaehrung/index.html


Ihren Namen verdanken die kristallinen Verbindungen dem Arzt und Biochemiker Wilhelm Heinrich Schüßler, der im 19. Jahrhundert durch eine neuartige Erkenntnis ein Therapieverfahren entwickelte, das heute als ideales Konzept für Selbstmedikation gilt.  Es handelt sich dabei um 12 Salze: Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium, Lithium, Silicea und Mangan, komprimiert unter dem Sammelbegriff „Schüßler Salze“.

Schüßler erkannte den Zusammenhang zwischen Krankheiten und Mineralstoffen und generierte daraus eine allgemeine Formel: Jede Krankheit führt zu einem Mineralstoffmangel in den Zellen, der wiederum durch gewisse Salze behoben werden kann, die vor weiteren Körperfunktionsstörungen bewahren. Die Mineralstoffe in den menschlichen Zellen sind essentiell für die Funktionsfähigkeit des Organismus. Sie sind sowohl am Aufbau als auch an der Ernährung und schlussendlich wieder am Abbau der Zelle beteiligt und sozusagen die Mentoren der Bausteine unseres Körpers.

In der Schüßler´schen Mineralien-Behandlung werden die natürlichen Salze in ihrer Wirkung homöopathisch potenziert, d.h. auf 1 g Salz kommen 1000 kg Milchzucker. Explizites Ziel der Biochemie, so der Arbeitstitel dieser Therapie, ist die sanfte Regulierung des Mineral- und Spurenelementhaushalts. Wie andere biochemische Mittel auch, werden die Salze so verdünnt, dass Störungen ausgeglichen, die Funktion der gesunden Zellen aber nicht beeinträchtigt wird. Der Spruch „Salz in die Wunde streuen“ stößt hier auf positive Resonanz. In den kranken Zellen bewirken die Schüßler Salze nämlich, dass ähnliche Moleküle aus dem umliegenden Gewebe an den Krisenherd bewegt werden und ihn dadurch heilen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.schuessler.dhu.de 


Diese Therapie geht davon aus, dass alle Vorgänge im Körper von elektromagnetischen Schwingungen – basierend auf den Energieschwingungen unserer Atome und der um sie kreisenden Elektronen – gesteuert werden, wobei jeder Mensch ein ganz persönliches, individuelles Muster hat.

Treten durch Krankheit Störungen in diesem Muster auf, lassen sich die schlechten, disharmonischen Schwingungen durch ein spezielles Gerät löschen oder umwandeln.´Ein solches Gerät wurde in den 70er Jahren von dem deutschen Arzt Dr. Franz Morell und seinem Schwiegersohn Ing. Erich Rasche entwickelt. Angewendet werden Behandlungen mit Eigenschwingungen, wobei das Gerät krankmachende Wellen erkennen und in der Folge löschen oder harmonisiert in den Körper zurückführen soll. Bei Behandlungen mit Fremdschwingungen sollen nicht körpereigene biologische Umweltschwingungen, von außen zugeführt, den Organismus wieder ins Lot bringen.

Wird oft eingesetzt bei Neurodermitis, Gastritis, Migräne und Allergien. 

Schwingungsneutralisation
Sie ist im Grunde eine Weiterführung der Bioresonanztherapie, nur werden hier mittels Tensor ALLE Stressoren gefunden, welche die Lebenskraft und das Immunsystem schwächen bzw. Blockaden im Biosystem verursachen. Gleichzeitig wird das Mittel der Wahl (z.B. Nosode, Heilstein, Bachblüten, Lebenssalze, Homöopathika, Phytomittel oder neuen Glaubensmustern) welches diese Blockierungen auf ganzheitlicher Ebene auflöst, mittels des Schwingunsneutralisationsgerätes direkt in ein Chakra eingeschwungen. Somit lösen sich körperliche und geistige Blockaden sehr schnell auf. Physische und psychische Symptome verschwinden meist in wenigen Minuten. Diese Methode kann sehr erfolgreich in der Allergie- und Pilztherapie angewendet werden, auch beginnende Erkältungen werden damit sofort eliminiert. Sie ist erfolgreich einsetzbar bei allen chronischen und akuten Erkrankungen.


Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, gesundheitsfördernde Behandlungsmethode. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Körper über uneingeschränkte, selbstregulierende und heilende Kräfte verfügt. Durch einen ausgiebigen Tastbefund kann der Osteopath erkennen, wo Blockierungen oder Spannungen (Dysfunktionen) im Körper vorliegen und diese dann schmerzfrei und einfühlsam lösen. Durch die sehr sanften Techniken der Osteopathie eignet sich diese Therapieform besonders für Kinder.

Der amerikanische Schulmediziner Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) musste machtlos mit ansehen, wie seine Frau und vier seiner Kinder durch Krankheiten starben. Auf der Suche nach einem neuen Verständnis von Gesundheit und Krankheit und dem, was die Medizin sein sollte, entdeckte er das ganzheitliche Zusammenspiel von Knochen, Muskeln, Sehnen, Faszien, Organen, Gefäßen und dem Blutfluss. Seine grundlegenden Einsichten bilden noch heute das Fundament der osteopathischen Medizin.

Die Osteopathie gliedert sich in drei Bereiche:
• Parietale Osteopathie für die Mobilisation und Korrektur von Wirbelsäule, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Ligamenten, Faszien

• Viszerale Osteopathie sorgt für die Mobilisation und Korrektur innerer Organe wie Herz, Lunge, Darm, Leber, Galle, Magen, Niere, Blase

• Craniale Osteopathie ist für die Mobilisation und Korrektur der Knochen des Neural- und Gesichtsschädels zuständig, sowie zur Behandlung von Dysfunktionen von Anteilen des Beckens und des zentralen Nervensystems

Die Osteopathie kann eingesetzt werden bei:

• Beschwerden am Bewegungsapparat
Degenerative, verletzungsbedingte und entzündliche Störungen von Wirbelsäule, Knochen, Gelenken, Muskeln, Verspannungen, Schmerzen, Fehlstellungen...

• HNO/Kopf/Kieferorthopädie
Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Ohrgeräusche, Nebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen, Kiefergelenksprobleme, Zahnfehlstellung, Zähneknirschen...

• Internistischer Bereich
Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Hernien, Verwachsungen nach Operationen, Herzbeschwerden...

• Urogenitaler Bereich
Blasen- und Uterussenkungen, chronische Entzündungen, Inkontinenz, Menstruationsbeschwerden, Geburtsvor- und –nachbereitung...

• Allergische und systemische Erkrankungen
Heuschnupfen, Asthma, Rheumatische Erkrankungen, Morbus Bechterew...

• Kinderheilkunde und Säuglingsbehandlungen
Angeborene und geburtstraumatische Probleme wie Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Schiefhals, Hüftdysplasien, Skoliosen, KISS-Syndrom, übermäßiges Schreien und Spucken, Dreimonatskoliken, Schlafstörungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, ADS und ADHD, Hyper- und Hyperaktivität, motorische und orthopädische Probleme...


Rebalancing ist ein körperorientiertes Therapieverfahren. Durch Berührung nimmt der "Rebalancer" Kontakt zu seinem Klienten auf und bringt den Berührten mit sich selbst in Kontakt. Über den Aufbau einer natürlichen Beziehung zum Körper wird dessen Selbstbewusstsein gefördert.
Im Schnitt sind zehn Sitzungen nötig, um dem im Regelfall aus dem Gleichgewicht gefallenen Körper wieder etwas von seiner natürlichen Balance zurückzugeben. Die schrittweise Wiederherstellung des Körpergleichgewichts wirkt sich ausgleichend auf Seele und Geist aus. Auf dem Weg zur Herstellung dieses ganzheitlichen Gleichgewichts werden verschiedene Techniken angewandt: das Körperlesen (Body-Reading), die tiefe Bindegewebsmassage, Gelenklockerungen, die Schulung des Körperbewusstseins, die Arbeit mit Gefühl und Gefühlsausdruck sowie Meditation.

Rebalancing geht davon aus, dass die Erlaubnis, sich von einem anderen Menschen berühren zu lassen, einen Heilungsprozess in Gang setzen kann. Die dem Rebalancing zugrundeliegende Haltung gegenüber einem anderen Menschen ist: die Erfahrung zu vermitteln, dass der Mensch, so wie er in der Tür erscheint und sich auf die Liege legt, einfach vollkommen ist. Liebe ist die Basis, weil jegliche Spannungen verschwinden, wenn ihnen mit Liebe begegnet wird. Durch einfühlsame und gezielte Berührungen kann sich der Berührte besser spüren. Beim Klienten entsteht während der Behandlung Körperbewusstheit, die die Voraussetzung ist, die Sprache seines Körpers zu verstehen und sich in ihm wohl zu fühlen.

Bei vielen körperlichen Beschwerden kann Rebalancing hilfreich sein: z.B. bei Rückenschmerzen (Vorbeugung gegen Bandscheibenvorfälle), Ischiasbeschwerden oder Spannungskopfschmerz, flacher Atmung, bis hin zu depressiven Verstimmungen, Minderwertigkeitsgefühlen und nervösen Unruhezuständen.
 

Das 10-Sitzungssystem

Rebalancing bedient sich eines intelligent gegliederten 10-Sitzungssystems. Diese Struktur basiert auf den Erfahrungen von professionellen Bodyworkern.
Es war ein gemeinsames Anliegen, einen handwerklichen Standard zu definieren, dessen Vermittlung jedem Absolventen eine solide Grundlage für seine künftige Arbeit geben kann und gleichzeitig genügend Raum für die individuelle Entfaltung lässt. Das Ergebnis ist das Rebalancing-10-Sitzungssystem:

Die Zehnerserie im Rebalancing

Die erste Sitzung...........................Inspiration (Thorax)
Die zweite Sitzung.........................Erdung (Beine/Füße)
Die dritte Sitzung..........................Nehmen und Geben (Schultern/Arme)
Die vierte Sitzung..........................Festhalten und Loslassen (Becken)
Die fünfte Sitzung.........................Gefühle (Bauch)
Die sechste Sitzung.......................Zu-Rück-Haltung (Rücken)
Die siebente Sitzung......................Kopf-Körper-Zusammenführung
Die achte und neunte Sitzung.........Rechts-/Links-/Trennung
Die zehnte Sitzung........................Integration (Weitsicht)


Entstehung des Rebalancing

Vorformen der Rebalancing-Körpertherapie entstanden gegen Ende der 70er Jahre in einem indischen Ashram des spirituellen Meisters Osho. Dort wurden die Erfahrungen vieler verschiedener Körpertherapeuten und Therapiesysteme (u.a. Rolfing, Feldenkrais, Trager, Postural Integration, Alexander Technik, Osteopathie, Polarity, Shiatsu und Akupunktur) geteilt und zusammengeführt. 1981 wurde das erste Mal eine Rebalancing-Ausbildung auf der Basis eines festen Konzeptes durchgeführt. Damit war die Grundlage für einen allgemein gültigen Ausbildungsstandard gegeben. Seitdem finden jährlich weltweit Ausbildungen zum Rebalancing-Körpertherapeuten statt.

Quelle: www.rebalancing.de 


Die Synergetik Therapie wurde 1988 von Bernd Joschko definiert. Sie stellt eine “Anleitung zur Selbstheilung” dar. Schon Ende der siebziger Jahre sammelte der Physikingenieur zahlreiche Erfahrungen mit Selbsterfahrungstherapien und ganzheitlichen Therapieansätzen. In der Entwicklungsphase der Synergetik Therapie begann er, die wirkungsvollsten Aspekte in Bezug auf Entwicklung und Heilung eines Individuums in Einzelsitzungen (in Tiefenentspannung) kreativ zu kombinieren, um den Energiefluß zu erhöhen. Dabei entdeckte er schon sehr bald den “Selbstorganisationsprozeß auf der Informationsebene”, d.h. alle Erinnerungs- und Symbolbilder stehen in ständiger Wechselwirkung und bilden Muster. Werden einzelne Bilder verändert, ändern sich auch gleichzeitig die Beziehungen der Bilder zueinander. Die Anordnung aller Beziehungen untereinander - die Energiebildstruktur der neuronalen Matrix - repräsentiert die Struktur von Krankheiten. Diese wird durch die methodische Arbeitsweise der Synergetik Therapie gezielt durch Selbstorganisationsprozesse aufgelöst.

Die Synergetik-Therapie geht von der Annahme aus, daß sich jeder Kranke nur selbst heilen kann - wenn er seine abgespeicherten Erlebnisse aktiv verändert. Dabei braucht er die Unterstützung eines erfahrenen Helfers.

In der Synergetik Therapie werden die von Hermann Haken gefundenen Naturgesetze der Synergetik -der Lehre vom Zusammenwirken - angewandt. Der Physikprofessor und Mathematiker Haken entdeckte in seiner Lasertheorie das Selbstorganisationsprinzip und konnte dieses auch mathematisch nachweisen. Schon vor Hermann Haken wurden zwei Wissenschaftler für die Entdeckung des Selbstorganisationsprinzips mit einem Nobelpreis ausgezeichnet. 

 
Der Behandlungsablauf
Der Synergetik Therapeut führt keine wie auch immer geartete Form von Behandlung durch. Ein Vorgespräch ist nicht notwendig, kann aber hilfreich sein, damit der Klient seine Wünsche formulieren kann, worauf er den Schwerpunkt der Aufmerksamkeit in seiner Innenweltreise legen will.

Zu Beginn der Sitzung legt sich der Klient auf eine bequeme Unterlage. Er trägt eine Augenbinde um seine Aufmerksamkeit nach Innen zu richten und wird dann mittels Text und Musik in Tiefenentspannung geführt. Wenn der Klient sich im Tiefenentspannungszustand befindet, bittet ihn der Therapeut, eine Treppe zu visualisieren, die nach unten führt. Am Fuße der Treppe soll er sich einen Gang vorstellen, von dem Türen abgehen. Mit Geräuschuntermalung von einer CD (Türenquietschen) öffnet er eine freigewählte Tür und beschreibt den dahinterliegenden Raum. Dieses erste auftauchende Symbolbild ist mit Erlebnissen und Gefühlen assoziativ verknüpft. Der Klient folgt dieser inneren Energiestruktur und kann dabei mit allen inneren Zuständen und Bildern in einen freien und konfrontativen Dialog treten, d.h. er spricht alles, was auftaucht direkt und in der Gegenwartsform an. Zur Unterstützung bzw. Provokation kann der Synergetik Therapeut auch Schritte einspielen, um z.B. einen inneren Helfer auftauchen zu lassen.

Weitere Informationen zur Synergetik-Therapie erhalten Sie unter www.synergetik-therapie.de.


Von Samuel Hahnemann 1796 begründetes, auf der Ähnlichkeitsregel (similia similibus curantur) aufgebautes Heilverfahren. Diese Regel besagt, dass Arzneimittel, die beim Gesunden in hohen Gaben ein bestimmtes Krankheitsbild erzeugen, in Verdünnung ein diesen Erscheinungen ähnliches Krankheitsbild heilen. Verdünnt wird im Allgemeinen nach dem Dezimalsystem, seltener nach dem Zentesimalsystem, bei Tinkturen durch Alkohol (Dilution), bei nicht löslichen Stoffen durch Verreibung mit Milchzucker (Trituration). Die Ausgangstinkturen heißen Urtinkturen oder Essenzen, die Verdünnungen Potenzen. Eine Verdünnung 1:10 ist die D 1, von 1:1 000 000 ist die D 6. Im Bereich bis D 6 spricht man von tiefen, bis D 12 von mittleren, darüber von hohen Potenzen. Gegensatz: Allopathie. 

Die Komplexmittelhomöopathie
Unter Komplexmittelhomöopathie versteht man die Anwendung homöopathischer Mittelgemische aufgrund einer Krankheitsdiagnose. Wenn beispielsweise eine Herzerkrankung diagnostiziert wurde und ein "homöopathisches Herzmittel" eingesetzt wird, in dem Strophantin, Ranunculus bulbosus, Spigelia anthelmia und Kalmia enthalten sind, bildet dieses Gemisch einen Arzneimittelkomplex. Der Komplex einzelner Substanzen wirkt, wenn er wie hier einem Herzkranken verabreicht wird, nicht so tief wie ein einzelnes, genau den Symptomen entsprechend ausgewähltes Medikament. 
 
Die Klinische Homöopathie
Hier werden homöopathische Mittel in tiefen Potenzen (D1-D12) nach klinisch gestellten Diagnosen und der Symptomenähnlichkeit des erkrankten Organs mit dem Heilmittel eingesetzt. Die Klinische Homöopathie ähnelt vom Denkansatz her stark der Komplexmittelhomöopathie, auch wenn sie keine Mittelgemische anwendet. 
 
Die Klassische Homöopathie
Unter Klassischer Homöopathie wird die Form der Homöopathie verstanden, die auf den Lehren Hahnemanns aufgebaut ist. Nach ihm soll für die Gesamtheit aller körperlichen und geistigen Beschwerden immer nur ein Medikament zur gleichen Zeit verabreicht werden. Der klassisch arbeitende Homöopath versucht zunächst, in einer ausführlichen Fallaufnahme (Anamnese), die bis zu fünf Stunden dauert, alle körperlichen und psychischen Symptome zu erfassen. In die Erstanamnese bezieht er die Biographie des Patienten genauso ein wie die Erkrankungen der Familie. Das gesamte Symptomenbild führt dann oft nach langer Detektivarbeit zum Simile, dem am besten auf den Gesamtzustand passenden Mittel. Was die Potenzhöhe, die Dosierung und die Häufigkeit der Einnahme des Mittels anbelangt, so zeichnet sich der klassische Homöopath dadurch aus, dass er sich in jedem Fall an der individuellen Reaktion des Patienten auf die erste Mittelgabe orientiert. Der wirkliche Homöopath verwendet grundsätzlich jede Potenzhöhe, sofern der Patient damit geheilt werden kann. Er wird niemals eine Begrenzung der Potenz nach oben oder unten akzeptieren.

Unter Heilung versteht die Klassische Homöopathie nicht nur das Verschwinden der Krankheitssymptome. Vielmehr geht die Heilung mit einem erhöhten Wohlbefinden des Patienten einher. Nach Verabreichung der richtigen Arznei kommt es zunächst zu einer Verbesserung des Allgemeinbefindens. Erst dann verschwinden Organsymptome von innen nach außen und von oben nach unten. Zuerst heilen also innere Organe wie Herz, Leber, Niere aus, und dann erst gesunden die äußeren Organe, wie z.B. die Haut. Wenn eine Therapie zu einer Verschiebung der Symptome in einer anderen als der oben angegebenen Richtung führt, handelt es sich immer um eine Unterdrückung der Krankheit! Es gilt auch, dass neuere Symptome zuerst verschwinden, während schon länger bestehende Beschwerden sich erst später auflösen.


*Allopathie=Schulmedizin: Die allgemein anerkannten, an den Hochschulen gelehrten, jeweils dem neuesten Stand der Wissenschaften entsprechenden Lehren und Regeln der Heilkunde. 

Behandlung

In der Homöopathie wird die aktive Mitarbeit des Patienten stärker beansprucht als in der üblichen Medizin. Die entscheidenden Anhaltspunkte zu Mittelfindung und Verlaufsbeurteilung sind ausschließlich seine Angaben. Mitgebrachte Diagnosen, Laborwerte oder die Meinungen anderer sind nebensächlich. In einem oft mehrstündigen Interview wird nach scheinbar nebensächlichen Einzelheiten gefragt, aus denen der Homöopath Hinweise auf das biopsychische Reaktionsmuster des Patienten erhält. Das ist anfangs ungewohnt. Mit der Zeit entwickelt jeder Homöopathiepatient eine vernünftige Sensibilität für die eigenen individuellen Besonderheiten. Er oder sie erlebt sich immer mehr als einmalige Ganzheit in zeitlicher Kontinuität. Dieses kommunikative Element einer homöopathischen Behandlung hat bereits unabhängig von homöopathiespezifischen Effekten seinen Wert.

»Homöopathen«, die statt des Gesprächs zu Fragebögen greifen oder das Mittel gar durch Pendeln oder sonstiges Austesten ermitteln, folgen nicht den Anweisungen Hahnemanns, d. h., sie vernachlässigen ein unverzichtbares Element seines Behandlungssystems. Mit dem ausführlichen ersten Gespräch ist es nie getan. Nach jedem Behandlungsschritt hat der Homöopath gründlich und kritisch den Verlauf zu beurteilen. Dabei ist er wiederum auf die kundige Mitarbeit des Patienten angewiesen.

Risiken

Obwohl chemisch nachweisbare Wirkstoffe in den homöopathischen Hochpotenzen nicht enthalten sind, darf ihr Einsatz keinesfalls als harmlos betrachtet werden. Mit den Reaktionen, die innerhalb eines homöopathischen Behandlungssystems in Gang gesetzt werden, ist nicht zu spaßen. Auch böse Überraschungen sind möglich. Dies gilt natürlich besonders für Patienten, die an typisch menschlichen, d. h. an seelischen Beschwerden leiden. Der Homöopath muss vordergründige Symptomverbesserungen von wirklichen Selbstheilungsvorgängen unterscheiden können. Dies setzt nicht nur gründliche Kenntnis der Methode voraus, sondern auch Selbstkritik und Bescheidenheit. Auch als homöopathischer Laie können Sie zumindest die beiden letztgenannten Merkmale unmittelbar beurteilen. Bei der Auswahl einer homöopathischen Fachkraft sollten Sie sich daher in erster Linie auf Ihr Gespür verlassen.

Was besonders wichtig ist

Wer als psychiatrischer Patient homöopathische Unterstützung sucht, sollte sich unbedingt die Begleitung durch einen wissenschaftlich interessierten Psychiater sichern. Dieser kann das individuelle Selbstheilungspotenzial realistisch einschätzen, das heißt, die Prognose beurteilen. Der heutige Durchschnittspsychiater ist dieser Anforderung noch nicht gewachsen. Die Psychiatrie ist nämlich das schwierigste medizinische Fachgebiet.

Hahnemann war als typischer Arzt der Aufklärung auch einer der psychiatrischen Pioniere. Seine geisteskranken Patienten litten überwiegend an körperlich begründbaren Psychosen, also an Krankheiten, die es dank der naturwissenschaftlichen Medizin kaum noch gibt. Die Psychiatrie hat heute noch keine ausreichende wissenschaftliche Sicherheit erreicht. Die bunte Vielfalt ihrer derzeitigen Theorien und Therapieansätze erinnert an die spekulativen Medizinsysteme um 1800, über die sich Hahnemann mit beißendem Spott äußerte.

Eine sichere prognostische Beurteilung der schizophrenen Psychosen ist nach heute noch herrschender Lehre nicht möglich. Für die große Verschiedenheit der Krankheitsverläufe werden lediglich Vermutungen angestellt. Diese laufen meistens darauf hinaus, den Kranken und ihren Angehörigen die Verantwortung dafür aufzubürden. Eine zuverlässige Unterscheidung bei »schizophrenen Psychosen« wurde bereits erarbeitet und wissenschaftlich gut abgesichert. Die entsprechenden Kenntnisse müssen sich lediglich noch durchsetzen.

Wer sich zu einer homöopathischen Behandlung entschließt, ist bereit, für die eigene Gesundung aktiv zu werden. Ähnlich aktiv sollte auch die Beziehung zum Psychiater gestaltet werden. Kein Psychiater muss die Homöopathie beherrschen, um Patienten individuell angemessen zu begleiten. Hören Sie sich in Selbsthilfegruppen um und suchen Sie einen Psychiater, der Ihnen eine respektvolle Zusammenarbeit anbietet und ihre Fragen ernst nimmt.


HOMEPAGE INNENWELTEN |  GÄSTEBUCH | Tiefenpsychologie  | Verhaltenstherapie | Gesprächstherapie | Hypnose | Entspannung | Focusing | Katathyme Therapie | Systemtherapie | Gestalttherapie | NLP | EMDR  | Bachblüten | Ausbildung Psychotherapie | ANMELDEFORMULAR | KONTAKT |AKTUELLES| SEITEN A. SCHÄFER
  

Top