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Systemisch-lösungsorientierte 

> Einzel-,
> Paar- und 
> Familientherapie
 
> & Beratung 

zeigt Wege auf, dem (Zusammen-)
Leben neue Perspektiven zu geben


                     
      
                                                             
      






  
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...und hier finden Sie Geschichten für Paare

Aktuelle systemische Ansätze basieren weitgehend auf konstruktivistischer Erkenntnistheorie. Konstruktivismus setzt folgendes voraus:


1. Es gibt keine absoluten Wahrheiten, keine absolute Realität.

2. Wir ko-konstruieren Wirklichkeit. "Real" ist, was ko-konstruiert ist durch Sprache und Interaktion der Individuen, Paare und Familien im kontinuierlichen Zusammenspiel mit dem umgebenden soziokulturellen Umfeld.

3.  Wissen ist eine Ko-konstruktion einer Welt durch Sprechen mit anderen Menschen.

4. Unsere innere Welt ist ein Konstrukt, gefärbt durch die Vergangenheit, und unsere Vergangenheit ist eine Konstruktion. 

Die meisten systemischen Therapeuten haben keine große Liebe entwickelt zu psychiatrischen Diagnosen. 
 

Der Ansatz lösungsorientierter Therapie  

Lösungsorientierte Therapie basiert auf einem Wechsel im therapeutischen Denken:

- Weg davon, Pathologisches im Menschen zu lokalisieren und

- hin dazu, dem Betroffenen bei der Konstruktion von Lösungen der vorgetragenen Probleme zu assistieren.

Der Therapeut stellt Fragen und verschreibt Aufgaben, die dem Klienten dazu dienen sollen, auf ihre eigenen Definitionen ihrer therapeutischen Ziele zu fokussieren. Dabei wird betont, dass der Klient die eigenen existierenden und möglichen Ressourcen nutzen soll.

 

Grundannahmen

1.  Messung und Befragung sind Interventionen.

2.  Klienten und Therapeuten kokreieren Problemdefinitionen und therapeutische Möglichkeiten.

3.  Klienten haben Ressourcen und Stärken, um Probleme zu lösen.

4.  Es ist nicht immer notwendig, den wirklichen Grund, die Geschichte oder eine Funktion des Problems zu wissen, um es zu lösen. 

Folgende Fragen sind zu berücksichtigen :

Wer klagt? Über was klagt die Person? (Dies wird der Hauptgegenstand der Behandlung)
Was sind die Ziele? Wie werden wir wissen, wann sie erreicht sind?
Wie sieht eine problemfreie Zukunft genau aus?
Wozu ist die Person motiviert? Was möchte sie?
Was kann die Person gut? Finde Kompetenzkontexte: Fähigkeiten, Hobbys, Sport.

Suche Lebenserfahrungen etc.

Gab es Ausnahmen/bisherige Lösungen/Zeiten, als die Situation besser war?
Augenblicke des besten Umgehens mit dem Problem?



  
Meist liegt der Schlüssel zur Überwindung von Krisen oder Problemen beim Klienten selbst. Er weiß nur nicht, wo. In der lösungsorientierten Beratung machen sich Berater und Klient gemeinsam auf die Suche.

Krisen und Probleme gehören zum Leben. Sie sind Impulse für Entwicklung und persönliches Wachstum. Die lösungsorientierte Beratung setzt an den Stärken und Ressourcen des Klienten an, um Wege aus der Krise zu finden.

Der Ansatz basiert auf dem systemischen Kurzzeittherapie-Modell von Steve de Shazer (Bild links).


              

1982 starteten am Family Therapy Center of Milwaukee Steve De Shazer ( 1940 - 2006) und seine Frau Insoo Kim Berg mit ihrer "Kurzzeittherapie".

Steve de Shazer ließ sich von der von Milton Erickson stammenden, Kristallkugel-Technik inspirieren und schuf später seine "Wunderfrage".

Er geht davon aus, dass schon der unbeirrte Blick auf die Lösung mit der Fragestellung/Unterstellung: "Woran werden Sie merken, dass Ihr Problem gelöst ist?" eine Änderung der Erwartungen und eine Neukonstruktion des Problems zur Folge hat. 

Er geht ferner davon aus, dass in einem System zwangsläufig eine Änderung erfolgt, sobald ein Element dieses Systems verändert wird, und dass hierfür nicht im Detail das System erforscht werden braucht. Insbesondere ist es nicht erforderlich, eine Ursachenforschung in die Tiefe zu treiben, wenn durch eine Fokussierung in Richtung der Lösung das Ziel erreicht werden kann.

Die Systemisch-Lösungsorientierte Therapie basiert also auf einer Änderung therapeutischen Denkens: Weg von Versuchen, Pathologisches in den Individuen zu lokalisieren und hin zur Lösung präsentierter Probleme, indem angeregt wird, die Kommunikation und die Interaktionen in den Subsystemen des Individuums, in der Familie und in größeren Systemen zu verändern.


1.  Menschen in Familien und anderen sozialen Systemen sind eng miteinander verbunden. Das Fokussieren auf diese Verbindungen ist ein gangbarer Weg, Problem bezogenes Verhalten zu verstehen und Änderungen zu unterstützen.

2.  Interaktionsmuster, Glauben und Verhaltensweisen, die Therapeuten beobachten, können sowohl als Ursache als auch als Ergebnis des Problems verstanden werden: Problem und System passen zusammen.

3. Probleme in alltäglichen Lebensweisen stehen in Beziehung zu unangemessener Anpassung an Umwelteinflüsse oder Veränderungen, entweder realisiert oder antizipiert.

4. Das Fokussieren auf Ressourcen des Klienten und sein soziales Umfeld ist ein machtvoller Weg, Lösungen aufzufinden.

5. Biologische Systeme sind autopoietisch (griechisch: autos = selbst; pojin = machen): Individuen können durch Informationen ihres Umfeldes angeregt werden, sie arbeiten jedoch mit ihrer eigenen Struktur.

6. Der Therapeut ist nicht ein objektiver, sondern ein teilhabender Beobachter, also ein Teil des Systems.


Systemisch-lösungsorientierte Beratung eignet sich bei:

·   übermäßigen Sorgen über das eigene Selbst, Partnerschaft, Ehe, Familie, Beruf

·   Entscheidungsfindung in besonderen Lebenslagen

·   Beziehungs-, Partner- oder Ehekonflikten

·   psychische und somatische Erkrankungen

·   Verhaltensauffälligkeiten oder Erziehungsproblemen

·   Lebenskrisen durch Trennungen, Scheidung oder Tod

·   Suchterkrankungen

·   Gewalt und Missbrauch 

Die systemische Psychotherapie, die systemische Beratung und die systemische Supervision bauen auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf, die mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefunden haben. Sie ermöglichen es, komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, komplexitätsgerecht aufzufassen und eine passende Methodik zu ihrer Behandlung zu entwickeln.

Nach systemischem Verständnis ist der Mensch immer zugleich als biologisches und als soziales Wesen zu betrachten. Die systemische Perspektive rückt deshalb die dynamische Wechselwirkung zwischen den biologischen und psychischen Eigenschaften einerseits und den sozialen Bedingungen des Lebens andererseits ins Zentrum der Betrachtung, um das Individuum und seine psychischen Störungen angemessen verstehen zu können. 

Die systemische Therapie versteht psychische Störungen als Störung der „Systemumweltanpassung“. Individuelle Symptome werden als Ergebnis von krankheitserzeugenden und -aufrechterhaltenden Beziehungsmustern im Kontext der wichtigen Bezugspersonen gesehen. Diese Personen werden deshalb nach Möglichkeit in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.


Die Konzentration in der systemischen Therapie ist nicht nur auf den Betroffenen gerichtet, sondern auf das gesamte Lebensumfeld. In den Entwicklungsanfängen dieser Therapieform lag der Schwerpunkt auf dem Geschehen in der Familie. Jedoch wurde im Laufe der Jahre die hauptsächliche Orientierung an der Familie mehr und mehr hinterfragt, da die Familie nur eine soziale Form darstellt. Aus dieser Überlegung heraus rückte die so genannte systemische Sichtweise in den Vordergrund. Die Aufmerksamkeit wurde auf das gesamte Herkunftssystem der Betroffenen und deren Lebensbedingungen erweitert.

In jeder Familie oder Gruppe kommt es im Laufe der Zeit zu einer eigenen Sichtweise der Realität für jeden einzelnen, eine eigene Sichtweise der Realität wird "konstruiert". Dadurch können viele verschiedene Sichtweisen, was unter Realität verstanden, bzw. gesehen wird, entstehen. So z.B., wie das Verhalten eines anderen Menschen einzuschätzen ist, oder eine Sache beschaffen ist. Je massiver eine Realität durchgesetzt wird, um so glaubhafter wird es für die Mitmenschen, dass es sich dabei um die Realität schlechthin handelt. Abweichungen davon können sich nur noch schwer, oder gar nicht mehr durchsetzen. Der systemische Therapeut bewegt sich in diesen verschiedenen Realitäten und unterstützt die Beteiligten, über ihre Situation ein Gespräch zu führen.






·  Die Skulptur (Familienaufstellung)
Der oder die Betroffenen begeben sich in Körperstellung zueinander, die sie mit Problemsituationen assoziieren und spiegeln so die damit verbundenen Gefühle wieder. Auf diese Weise geschaffene symbolische Repräsentationen von Familienbeziehungen können auch ohne Sprache verstanden werden. Diese Technik ist unabhängig von Altersstufen, sprachlichen Problemen, sowie der aktuellen Problematik einsetzbar. Wenn die Aufstellung erfolgt ist, wird mit den Rückmeldungen über die entstandenen Gefühle gearbeitet. Beispiel: Ein Paar soll durch gegenseitige Aufstellung seine Gefühle verdeutlichen. Der eine Partner wird vom anderen so "aufgestellt", wie dieser ihn sieht. Wenn der eine den anderen z.B. als sehr dominant erlebt, wird der Aufstellende den Partner in einer dementsprechenden Position platzieren. Der aufgestellte Partner gibt danach wieder, wie es ihm in dieser Position erging, was er gefühlt hat, was für ihn stimmig war und was nicht.

Virginia Satir

·  Zirkuläres Fragen
Der Betroffene wird nach seinen Vermutungen befragt über die Einstellungen, Meinungen, Werte usw. der anderen Beteiligten. Auf diese geäußerten Vermutungen hin können die Beteiligten Stellung nehmen und ihre Sichtweise der Dinge erklären. Bestimmte Verhaltensweisen, unterschiedliche Formen von Gefühlsausdrücken und Symptome haben auch eine kommunikative Bedeutung, deren Sinn von außenstehenden Menschen oftmals nicht gleich verstanden wird. Durch hinterfragen können diese kommunikativen Bedeutungen sichtbar gemacht werden und zu einem besseren Verständnis untereinander führen.

· Genogramm
Das Genogramm ist eine grafische Methode, um die Familienstruktur- und Geschichte zu visualisieren und zu besprechen, und auf diese Weise Informationen zu bekommen.

· Interventionen
Der Therapeut bringt Einwände, Bemerkungen, Aufgabenstellungen mit ein, um dem Therapieverlauf eine neue Richtung zu geben, blockierende Verhaltensmuster zu unterbrechen, oder auch um den beschrittenen Weg zu stabilisieren.

· Splitting Team
Ein Teil des Therapeutenteams, das ggf. den Prozess von außen beobachtet, diskutiert mit den Betroffenen die Arbeit, nimmt vielleicht konträre Standpunkte ein. Dies kann unter Umständen eine provozierende und aktivierende Wirkung auf die Betroffenen haben.




Insoo Kim Berg
Steve de Shazer

...hat zum Ziel, die Interaktionen bzw. die Beziehungsdynamik zwischen den Beziehungspartnern so zu verändern, dass die Probleme der Einzelnen, des Paares oder der Familie aufgelöst bzw. gemildert werden. Sie ist zur Behandlung von Störungen, von krankheits-wertigen Symptomen, aber auch zur Ressourcenmobilisierung und Bewältigungshilfe bei psychischen und körperlichen Krankheiten indiziert. Anlass zur Familientherapie können darüber hinaus auch allgemeine Lebensprobleme oder familiäre Krisensituationen sein. 

Es stehen aber auch geeignete Methoden für die Durchführung von systemischer Einzeltherapie (durch sog. zirkuläre Fragen) und systemischer Paartherapie zur Verfügung. 

Ausgehend von der persönlichen Situation jedes Einzelnen, wird mit Hilfe der systemischen Beratung das Geflecht der Beziehung Stück für Stück entwirrt. 

Wichtigstes Arbeitsmittel ist der öffnende Dialog. Dem Klienten gegenüber bemüht sich der Therapeut, Berater oder Supervisor um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertschätzung bisheriger Handlungs- und Lebensstrategien.



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      Zweisamkeit

      


      Stellen Sie sich hier das Bild von sich
      und ihrer Partnerin /Partner vor


      
                                                                                                                                         
                   
       

Der erste Blick, das Kribbeln im Körper, das Herz schlägt spürbar und deutlich schneller und ein bis zum Ohnmachtsgefühl reichendes Glücksgefühl durchströmt deinen Körper. Es folgen die ersten Worte, Berührungen, miteinander plaudern und flirten. Die ersten gemeinsamen Begegnungen, Treffen und Ausflüge werden unternommen. Ekstatische Gefühle erwachen in allen Ebenen.

Die ersten Tage, Nächte und Wochen werden als eins erlebt, es gibt nicht gestern und morgen, es gibt nur Jetzt.

Die erfahrenen und gelebten Gemeinsamkeiten in der Phase der Identifikation und Idealisierung, wer hat sie noch nicht erlebt und erfahren, gespürt. Und du denkst voller Sehnsucht -

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"Wo ist diese Zeit geblieben?"

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Wo das unbeschwerte Leben voller Leichtigkeit und Sein? Nichts trübte diese Stimmung, alles gab Kraft und Freude...

So kreiert man eine Zeitlang, meist unbewusst, eine harmonische, dynamische Stimmung und ein Lebensbild, das sich in eigenem Leben manifestiert. - Dem Glücklichen gehört die Welt… 

Und plötzlich die Routine... Schweigen, Nebeneinanderleben, Leidenschaftserlöschen, Misstrauen, Verletzungen... Und du fragst dich: Was erwartet mich noch? Was liegt vor mir: Arbeiten, Kinder groß ziehen, Rasen mähen und in den Ruhestand gehen, ein Leben für die Nachbarn leben und der idealisierten Vergangenheit nachhängen...??!! Wo sind die gemeinsamen, wo sind die eigenen Interessen und Gefühle geblieben? Die überschwängliche kindliche Lebenslust, Verrücktheit, Neugier und "Action"? Bis dass der Tod euch scheidet?! Bis einer von beiden fremd geht??...

 
So schwierig, ja aussichtslos die Situation in dieser Zeit der Beziehung sein mag, so groß ist auch die Gelegenheit, sich tiefere Gefühle wirklich klar zu machen und neu zu klären. Sich die aktivierten negativen Gefühls- und Verhaltensmuster bewusst zu machen und sich von diesen zu lösen.

-> Trenne den Inhalt der Gefühle von dem Prozess, finde deinen Weg zu gehen...

Der Inhalt ist nur die Fassade, der Auslöser für deine Emotionen. Der Grund für diese liegt in deiner Prägung, in deinen Mustern und erlernten Glaubenssätzen (oder tiefenpsychologisch: im Über-Ich). Schaue, woher sie kommen und wo und wann sie entstanden sind. Kläre mit dir, wie und nach welchen Bedürfnissen du wirklich leben willst und löse dich langsam von alten Mustern.

Falle nicht gleich in Depressionen, wenn du wieder in deine alten Muster rutschst. Diese wurden über Jahre angesammelt, vertieft und ständig trainiert. Der in Gang gesetzte Selbstorganisations-prozess in deiner Gefühls- und Verhaltensebene braucht Zeit und ständige Nahrung in Form von Zuversicht, Vertrauen und Liebe.

Sage nicht :"Warum störst du mich!" sondern sage: "Warum stört es mich"!

Es sind deine Gefühle - und wenn du schon behauptest, du liebst deinen Partner und du denkst, dein Partner liebt dich, warum glaubst du oder unterstellst ihm, dass er dich ärgern will, wütend manchen will?
Es ist dein Ärger und deine Wut! Also komme mit dir ins Reine und gib deinem Partner die Chance, mit sich ins Reine zu kommen. Das kann jeder nur für sich alleine. Je klarer jeder bei und für sich ist, desto reiner ist die Liebe zwischen Frau und Mann, zwischen euch. Nutze diese Zeit als einmalige Chance, dich selbst und deine Mitte zu finden.

Das verwundete Herz wieder für Gefühle zu öffnen, Geben und Nehmen wieder zuzulassen und zu spüren, in Liebe wieder zu sich selbst zu finden - und zu seinem Partner auf einer anderen Ebene diese tiefe Erfahrung zu (be)leben…

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Selbständig und selbstbewusst, sich selbst erkennen und wahrnehmen und...

... den Partner so annehmen wie er ist.  

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